
Wer sich für den Erhalt von Videospielen einsetzt, dürfte Ross Scott und seine Kampagne „Stop Killing Games“ bereits auf dem Schirm haben – vielleicht habt ihr auch bei uns davon gelesen. Jetzt gibt es ein wichtiges Update zur Europäischen Bürgerinitiative (ECI), denn die Sache nimmt auf politischer Ebene ordentlich an Fahrt auf.
Die Kurzfassung: Die gesammelten Unterschriften wurden offiziell verifiziert. Damit wurde die notwendige Hürde genommen, um das Anliegen direkt vor die Entscheidungsträger in Brüssel zu bringen. Am 23. Februar findet der offizielle Termin bei der Europäischen Kommission statt.
Dabei geht es nicht nur um die reine Übergabe der digitalen Unterschriften, sondern um handfeste Lobbyarbeit für die Sache der Spieler. Die Organisatoren werden den Fall direkt vor der Kommission präsentieren. Um die juristische Seite abzusichern, ist Professor Alberto Hidalgo Serzo von der Universität San Pablo als Experte dabei. Er soll darlegen, warum die Praxis vieler Publisher, Spiele nach dem Support-Ende komplett unbrauchbar zu machen, rechtlich bedenklich ist.
Unterstützung gibt es zudem von der UFC-Que Choisir, einer französischen Verbraucherschutzorganisation. Ross Scott selbst wird zwar nicht direkt am Verhandlungstisch sitzen, ist aber für die anschließende Pressekonferenz vor Ort.
Scott deutet zudem an, dass dies erst der Anfang einer ganzen Reihe von Entwicklungen ist. Wer das Thema verfolgt, sollte den Zeitraum rund um den 23. Februar also rot im Kalender markieren. Es bleibt spannend, ob die EU hier tatsächlich einen Riegel vorschiebt und Publisher dazu verpflichtet, Spiele auch nach dem Ende der offiziellen Server lauffähig zu halten.
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2 weeks ago
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