
Valve hat sich zu Wort gemeldet und ein Update zur kommenden Hardware-Offensive rausgehauen. Wer seit der Ankündigung im November auf finale Preise und ein festes Release-Datum für Steam Controller, Steam Machine und Steam Frame gewartet hat, wird allerdings etwas Geduld brauchen.
Offenbar machen globale Engpässe bei Speicherbausteinen dem Hersteller einen Strich durch die Rechnung, weshalb die Preiskalkulation und der Zeitplan momentan auf dem Prüfstand stehen. Man peilt zwar weiterhin die erste Jahreshälfte für die Veröffentlichung an, in Stein gemeißelt ist das aufgrund der momentanen Marktlage aber nicht.
Immerhin gab es abseits der Verzögerungen auch technische Details in einem FAQ-Rundumschlag. Beim Headset Steam Frame setzt Valve auf einen integrierten Browser, womit Streaming-Dienste direkt nutzbar sein sollen. Entwickler können sich bereits für Kits bewerben. Interessant ist der modulare Aufbau. Zwar ist keine native Unterstützung für Lighthouse-Tracking geplant, durch die Erweiterbarkeit können Community oder Drittanbieter solche Funktionen aber nachrüsten.
Auch an Brillenträger wurde gedacht, wobei man derzeit noch prüft, ob sich Einsätze mit Sehstärke direkt zum Start anbieten lassen. Technisch relevant ist das sogenannte Foveated Streaming. Dabei streamt der Rechner nur jenen Bildbereich hochauflösend, den das Auge gerade fixiert. Da dies systemseitig geschieht, profitieren alle Spiele davon, ohne dass Entwickler extra Hand anlegen müssen. Besitzer der alten Valve Index erhalten übrigens weiterhin Support, auch wenn die Produktion eingestellt ist.
Zur Steam Machine lässt sich sagen, dass interne Tests meist 4K-Auflösung bei 60 Bildern pro Sekunde ermöglichten, oft unter Zuhilfenahme von FSR. Für die Zukunft arbeitet man an besserem HDMI VRR und Raytracing-Optimierungen. Wer gerne am Gerät schraubt, darf sich freuen, denn sowohl die NVMe-SSD als auch der DDR5-Arbeitsspeicher sind einfach austauschbar.
Zudem will Valve CAD-Dateien bereitstellen, damit sich Nutzer eigene Frontblenden drucken oder fertigen können. Der neue Steam Controller schluckt übrigens auch Spiele, die nicht direkt von Steam stammen, vorausgesetzt, das Overlay wird unterstützt. Sobald es konkrete Termine gibt, wird man das sicher schnell kommunizieren.
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4 weeks ago
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