Spotify Taste Profile: Nutzer sollen den Algorithmus steuern

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Spotify schraubt mal wieder am Algorithmus und der Personalisierung. Auf der SXSW kündigte Co-CEO Gustav Söderström eine neue Funktion an, die Nutzern mehr Kontrolle über den eigenen Feed geben soll. Das sogenannte Taste Profile startet als Beta in den kommenden Wochen zunächst für Premium-Abonnenten in Neuseeland. Die Funktion visualisiert, wie der Streaming-Dienst den Geschmack des Nutzers interpretiert, und erlaubt direkte Eingriffe in die Gestaltung der Startseite.

Das Taste Profile fasst Hörgewohnheiten über Musik, Podcasts und Hörbücher hinweg zusammen. Wer feststellt, dass die Einschätzung des Dienstes nicht passt, kann korrigierend eingreifen. Man markiert Bereiche, die nicht mehr relevant sind, oder fordert mehr von einer bestimmten Stilrichtung an. Diese Rückmeldungen beeinflussen unmittelbar, welche Inhalte auf der Startseite priorisiert oder zurückgestuft werden. Auch spezifische Nutzungsmuster, wie etwa Nachrichten-Podcasts auf dem Weg zur Arbeit oder Titel für das Sporttraining, fließen in die Darstellung ein. Wer keine Lust auf manuelle Anpassungen hat, nutzt Spotify einfach weiter wie bisher.

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