Speicherkrise: Marktforscher rechnen mit Engpässen bis Ende 2027

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PC-Gamer können es schon nicht mehr hören, aber auch alle anderen Techies dürften genervt sein: Das Wort „Speicherkrise“ ist omnipräsent, wenn es um die Begründung von Preiserhöhungen oder gar die Einstellung von Produkten geht. Wer auf ein baldiges Ende der Probleme gehofft hatte, muss wohl zurückstecken. Denn die Marktforscher von Gartner rechnen damit, dass es frühestens Ende 2027 zu einer Besserung kommen dürfte.

Gleichzeitig rechnet man damit, dass die Einnahmen der Halbleiterindustrie 2026 auf über 1,3 Billionen US-Dollar klettern dürften. Das entspräche gegenüber dem Vorjahr einem Anstieg um 64 %. Für das Gesamtjahr rechnet man mit einem Ansteigen der DRAM-Preise um 125 %. Inzwischen bringt man da gar den Begriff „Memflation“ ins Spiel. Auch NAND-Flash dürfte im Jahresvergleich teurer werden – um 234 %, haben die Analysten berechnet.

Im Ergebnis dürfte die Nachfrage nach Speicher außerhalb des KI-Segments stark zurückgehen, weil die Preise einfach immer höher klettern und es vielen Privatkunden zu bunt wird.

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