Sparkassen vermelden 1 Million Wero-Aktivierungen

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Die europäische Bezahllösung Wero ist im vergangenen Sommer gestartet. Wero ist ein Produkt der European Payments Initiative (EPI), einem Zusammenschluss europäischer Banken und Zahlungsdienstleister. Für diverse Kunden deutscher Banken (wie beispielsweise den Sparkassen) beerbt die Zahlungslösung zum Senden sowie Empfangen von Geld Giropay bzw. Kwitt.

Ein zentrales Feature sind die kostenlosen Echtzeitüberweisungen zwischen Wero-Nutzern. Die Roadmap für Wero sieht weitere Entwicklungsschritte vor. In der zweiten Jahreshälfte 2025 folgt die Integration von E-Commerce-Zahlungen (zumindest in der Pilotierung). 2026 kommen dann Funktionen für den stationären Handel hinzu, ebenso wie die Verwaltung von Abonnements und die Einbindung von Treueprogrammen. Die EPI verfolgt damit das Ziel, Wero als Standard für digitale Zahlungen in Europa zu etablieren.

Da man Giropay bzw. Kwitt ersetzt, locken die Sparkassen (noch bis zum 14. September 2025) mit einer kleinen Prämie in Höhe von 5 Euro. Wohl mit Erfolg, denn man hat nun einen Meilenstein vermeldet: 1 Million Wero-Aktivierungen. Laut Pressemitteilung haben mehr als eine Million Sparkassen-Kunden Wero aktiviert, Tendenz steigend.

Wero ist direkt in die Sparkassen-App integriert und erlaubt derzeit das Senden und Empfangen von Geld in Echtzeit, ganz ohne IBAN. Stattdessen reichen Mobilnummer oder E-Mail-Adresse aus, man möchte da Komfort-technisch mit PayPal abermals versuchen Schritt zu halten. Auch grenzüberschreitende Zahlungen, etwa zu Nutzern in Frankreich oder Belgien sind möglich. Weitere Länder sowie Banken schließen sich sukzessive an. Erst kürzlich machte das britische Fintech Revolut auf sich aufmerksam, denn man wird ebenfalls auf Wero setzen.

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