SpaceX und die Starlink-Pläne: Eigenes Smartphone und mehr Dienste

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Neues aus der Gerüchteküche rund um Starlink. Es verdichten sich wohl die Hinweise, dass SpaceX in diesem Jahr den Gang an die Börse wagen könnte, und da lohnt sich ein genauerer Blick darauf, womit das Unternehmen eigentlich sein Geld verdient. Das Zugpferd ist ganz klar Starlink. Das Satelliten-Netzwerk soll mittlerweile für 50 bis 80 Prozent des Gesamtumsatzes verantwortlich sein. Im letzten Jahr hat SpaceX wohl einen Gewinn von rund 8 Milliarden Dollar (ca. 7,2 Milliarden Euro) bei einem Umsatz zwischen 15 und 16 Milliarden Dollar (ca. 13,5 bis 14,4 Milliarden Euro) eingefahren. Um dieses Wachstum weiter anzukurbeln, liegen wohl Pläne für neue Hardware und Dienste in der Schublade, die über das bloße Internet aus dem All hinausgehen – will man bei Reuters erfahren haben.

Spannend ist hier vor allem das Gerücht um ein eigenes Starlink-Telefon. Insider berichten, dass man an einem mobilen Gerät arbeitet, das direkt mit der Satellitenkonstellation kommuniziert und Smartphones Konkurrenz machen könnte. Das ist ein anderer Ansatz als die bisherige Partnerschaft mit T-Mobile, die darauf abzielt, bestehende Handys ins Netz zu holen. Elon Musk selbst hat auf X angedeutet, dass so ein Gerät irgendwann kommen könnte, aber wohl ganz anders aussieht als das, was wir heute in der Tasche haben.

Der Fokus läge wohl eher auf maximaler Effizienz für KI-Anwendungen. Passend dazu hat sich das Unternehmen im Oktober schon mal die Marke „Starlink Mobile“ gesichert und Patente angemeldet, die die Verbindung zu kleinen, mobilen Geräten verbessern sollen. Erst letztes Jahr hat SpaceX für satte 19,6 Milliarden Dollar (ca. 17,7 Milliarden Euro) Frequenzen von EchoStar gekauft, was vermutlich den Ernst der Lage im Mobilfunkbereich unterstreicht.

Damit diese Pläne aufgehen, ist SpaceX aber zwingend auf die Starship-Rakete angewiesen. Nur mit ihr lassen sich die größeren, leistungsfähigeren Satelliten in den Orbit bringen, die für eine flächendeckende Mobilfunkabdeckung nötig sind. Schon jetzt sind 9.500 Satelliten im All, und mit jedem Starship-Start soll die Kapazität massiv steigen. Neben Kommunikation will man die Technik oben auch zur Überwachung nutzen. Ein neuer Dienst namens „Stargaze“ soll die Kameras der Satelliten verwenden, um den Verkehr im niedrigen Erdorbit zu tracken. Das dürfte vor allem für Regierungen interessant sein, auch wenn es Bedenken gibt, sich bei solch kritischen Daten zu sehr von Musk abhängig zu machen. Bin echt gespannt, was sich da entwickelt.

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