Sony sichert sich Patent auf KI-generierte Podcasts für Videospiele

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Erst gestern hatte ich über ein Patent berichtet, das sich Sony auf eine Art Touchscreen-Controller gesichert hat. Inzwischen ist ein weiteres Patent öffentlich gemacht worden, in dem der Hersteller wiederum KI-generierte für Games beschreibt. So sollen diese KI-Podcasts z. B. von PlayStation-Charakteren moderiert werden und euch anspornen, euch mit euren Freunden zu messen.

So sollen die KI-generierten Podcasts speziell auf euch und euer Spielverhalten zugeschnitten werden. Jeder Gamer soll also personalisierte Beiträge erhalten. Diese Podcasts würden euch dann z. B. auch mit News zu Spielen auf dem Laufenden halten. Etwa könntet ihr auf neue DLCs oder Turniere hingewiesen werden. Welche Charaktere euch dabei zutexten, soll sich danach richten, welche Games ihr so präferiert.

Zockt ihr also beispielsweise oft „God of War“ könnte euch Kratos mit grimmiger Stimme zuquasseln, während Fans von „Uncharted“ vielleicht von Nathan Drake eine Gastmoderation hören. Wobei das natürlich so eine Sache ist – im Falle jener Charaktere müssten auch deren Synchronsprecher mit der Nutzung ihrer Stimmen einverstanden sein. Deswegen könnte Sony sich auch für neue Moderatoren / Charaktere entscheiden, das hält man im Patent offen.

Sony wirft sogar die Möglichkeit für Crossover in den Raum. Es könnten also in den KI-Podcasts Charaktere aus verschiedenen Spielen miteinander ins Gespräch kommen. Sicherlich würde man da dann gerne auch Drittanbieter-Marken einbinden. In die Podcasts will Sony dann natürlich zahlreiche eurer Nutzungsdaten einfließen lassen, etwa auch aus eurem Gameplay-Verhalten und Freundeslisten.

Es soll dabei auch Anpassungsoptionen für euch geben. Wollt ihr beispielsweise nicht, dass bestimmte Games einbezogen werden, dann könnt ihr wohl veranlassen, dass diese ignoriert werden. Klingt grundsätzlich natürlich alles ganz spannend. Aber ob und wann Sony daraus wirklich eine Funktion für seine PlayStation-Spielekonsolen machen könnte, steht erst einmal in den Sternen. Oft sichern sich Unternehmen nämlich derartige Patente, nur um sie am Ende brachliegen zu lassen.

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