
Sony hat am Donnerstag seine Bücher geöffnet und einen operativen Gewinn für das dritte Quartal gemeldet. Der Gewinn stieg um 20,3 Prozent auf 515 Milliarden Yen (ca. 3,21 Mrd. €). Aufgrund dieser Entwicklung, die wohl auch durch das starke Musikgeschäft gestützt wird, hob der Konzern seine Prognose für das operative Ergebnis des Gesamtjahres um 8 Prozent auf 1,54 Billionen Yen (ca. 9,60 Mrd. €) an.

Ein Blick auf die Hardware-Sparte zeigt jedoch Herausforderungen. Im wichtigen Weihnachtsquartal von Oktober bis Dezember verkaufte Sony 8 Millionen Einheiten der PlayStation 5. Das entspricht einem Rückgang von 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Trotz der sinkenden Konsolenverkäufe kletterte der Gewinn der Gaming-Sparte um 22,8 Prozent auf 140,8 Milliarden Yen (ca. 878 Mio. €). Hier konnten höhere Softwareverkäufe die Verluste bei der Hardware kompensieren. Dennoch sieht man ja im Bild: Der Bereich Entertainment, Tech & Services ist krachend eingebrochen.
Die Branche kämpft derzeit mit steigenden Preisen für Speicherchips, die durch den Boom bei KI-Investitionen getrieben werden, was natürlich die Margen belastet. Auch die Einführung von KI-gestützten Tools zur Spieleentwicklung sorgt für Bewegung und Unsicherheit am Markt. Mal schauen, wie Sony das alles wuppt.
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4 weeks ago
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