SonosHaus: Schicker Sonos-Controller für den Mac im Retro-Look

1 week ago 3


Sonos am Mac steuert in der Regel die offizielle, bald tote Sonos-App, alternativ muss man das unschöne, neue Web-Gedöns benutzen. SonosHaus geht das anders an, die App setzt auf eine native macOS-Oberfläche, die an alte Stereo-Receiver erinnert. Gedacht ist das Ganze als zentrale Konsole für alle Lautsprecher in der Wohnung. Ich lasse das Ganze nicht als Empfehlung hier, da ich so meine Lautsprecher nicht steuern wollen würde, lasse es aber dennoch mal hier, falls es jemandem gefällt.

Im Fokus steht ein einziges Panel, in dem alle Räume auftauchen. Jeder Speaker bekommt einen eigenen Lautstärkeregler, Solo- und Mute-Schalter sitzen direkt daneben. Statt sich durch Menüs zu hangeln, landen alle relevanten Aktionen in einer Ansicht. Das spart Klicks, vor allem wenn mehrere Räume parallel laufen.

Optisch zielt SonosHaus auf den 70er / 80er-Jahre-Hi-Fi-Look. Walnuss-Optik, gebürstetes Aluminium, Drehregler mit Zeiger, dazu amberfarbene Anzeigen, das wirkt eher wie ein kleines Pult als wie eine normale Mac-App. Trotz Retro-Ansatz läuft alles als moderne Software, Bedienung bleibt klassisch macOS mit Maus und Trackpad.

In der Mitte zeigt die App, was gerade läuft. Albumcover, Trackinfos und ein laufender Waveform-Bereich liefern einen schnellen Überblick darüber, was in welcher Zone spielt und wie laut. Die Anzeige aktualisiert sich ständig, Ziel ist eine Oberfläche, die einfach im Hintergrund offen bleibt, ohne sich ständig in den Vordergrund zu drängen.

Die Einrichtung ist überschaubar gehalten. Zuerst wird die DMG geladen und die App in den Programme-Ordner geschoben, beim ersten Start führt SonosHaus durch die nötigen Schritte. In meinem ersten Test war es so, dass die App noch nicht signiert war, da müsst ihr die Ausführung also erst einmal erlauben (in den Datenschutzeinstellungen).

Dann braucht es einen kleinen Hintergrunddienst, der die Verbindung zu den Sonos-Lautsprechern herstellt, die App erkennt, wenn dieser Baustein fehlt, und bietet eine Einzeilen-Installation an. Optional lässt sich Spotify anbinden, damit Cover, Titelinformationen und Steuerung direkt in der Konsole landen. Letzten Endes setzt man da auf Electron und Node.js – wer sich das Open-Source-Projekt anschauen will, wird hier fündig.

Wenn ich mal am Mac steuern muss, nutze ich die alte, noch funktionale App, alternativ greife ich zum Menubar Controller for Sonos. Und alternativ könnt ihr euch andere Apps anschauen, ist ja mittlerweile einiges hochgeploppt.

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