KI und Stargate SoftBank will 25 Milliarden Dollar in OpenAI investieren
Bereits 2024 hatte Softbank-CEO Masayoshi Son in OpenAI investiert, nun soll zusätzlich ein Vielfaches an Geld fließen. Außerdem plant der Tech-Konzern, sich mit 15 Milliarden Dollar in Trumps „Stargate“-Projekt einzubringen.
30.01.2025, 10.31 Uhr
Will größter OpenAI-Finanzinvestor werden: Softbank-CEO Masayoshi Son kündigt an, 25 Milliarden Dollar in OpenAI investieren zu wollen
Foto: Jim Watson / AFPDer japanische Technologiekonzern SoftBank Group will einem Medienbericht zufolge zum größten Finanzinvestor von OpenAI werden. SoftBank verhandle mit dem ChatGPt-Entwickler über eine Investition von bis zu 25 Milliarden Dollar, berichtete die Zeitung „Financial Times “ (FT) am Mittwoch unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.
15 Milliarden Dollar für Stargate
Neben einer direkten Beteiligung von 15 bis 25 Milliarden Dollar an OpenAI plane SoftBank auch ein Engagement von 15 Milliarden Dollar im Zuge des kürzlich angekündigten „Stargate“-Projekts. Das gemeinsame Projekt von Oracle, OpenAI und SoftBank soll mit Investitionen von insgesamt 500 Milliarden Dollar die Führungsposition der USA im globalen KI-Wettbewerb sichern. OpenAI und SoftBank reagierten zunächst nicht auf Anfragen von Reuters.
Im Zuge der Marktturbulenzen, die Anfang der Woche durch das chinesische Start-up DeepSeek ausgelöst wurden , musste SoftBank einen Kursrückgang von mehr als 12 Prozent hinnehmen. Der KI-Assistent von DeepSeek hatte Zweifel an der Dominanz von US-Technologieunternehmen im Bereich der künstlichen Intelligenz geweckt. Am Donnerstag reagierte die Aktie auf den FT-Bericht volatil. In Tokio gab die Softbank-Aktie im Handel schlussendlich um 1,06 Prozent auf 9299 Yen nach.
SoftBank hatte sich im vergangenen Jahr mit 1,5 Milliarden Dollar an OpenAI beteiligt. OpenAI wurde bei der letzten Finanzierungsrunde mit 157 Milliarden Dollar bewertet und ist damit eines der weltweit wertvollsten Privatunternehmen.

