Smartphones 2026: Marktforscher rechnen mit sinkenden Auslieferungsmengen

18 hours ago 2

Die Marktforscher von Omdia Research wagen Prognosen zum Smartphone-Markt im Jahr 2026. So rechnen sie damit, dass die weltweiten Auslieferungsmengen in diesem Jahr im Vergleich mit dem Vorjahr um mindestens 7 % einbrechen dürften. Die Gründe dafür sind unterschiedlicher Natur. Einerseits sorgt die Speicherkrise für steigende Verkaufspreise bzw. weniger Rabatte und andererseits ergibt sich durch die weltweiten Krisenherde eine schwierige, wirtschaftliche Ausgangslage.

Für seine Vorhersage geht Omdia von der aktuellen Lage im Markt für Speicher aus, die von Lieferengpässen und steigenden Preisen geprägt ist, aber in der 2. Jahreshälfte Entspannung zeigen könnte. Sollte diese Entspannung doch nicht eintreten und die geopolitische Lage sich verschlechtern, wäre sogar ein Schrumpfen der Auslieferungsmengen um 15 % vorstellbar. Im Jahr 2026 steht der Smartphone-Markt also vor immensen Herausforderungen.

Die hohen Speicherpreise wirken sich besonders stark in der Einstiegs- und Mittelklasse aus, wo selbst kleinere Verschiebungen bei den Materialkosten erhebliche Auswirkungen haben können. Viele Hersteller haben daher schon in diesen Segmenten ihre Preise erhöht, um die Margen zu halten. Da die Kunden in jenen Bereichen aber auch besonders preissensitiv sind, ist mit sinkender Nachfrage zu rechnen.

Das Premium-Segment könnte deswegen 2026 eine stabilere Nachfrage zeigen. Dort spielen die Erhöhungen der Speicherpreise zumindest im Gesamtbild eine etwas geringere Rolle und die Margen sind höher. Entsprechend erwartet man die erheblichsten Einbußen bei den Auslieferungsmengen stattdessen im Preisbereich bis 100 US-Dollar, wo sie satte 31 % erreichen könnten. Aber auch im Segment von 100 bis 399 US-Dollar sind große Herausforderungen erkennbar.

Hingegen könnte das Premium-Segment immer noch ein Wachstum von ca. 4 % erreichen. Das beträfe dann Smartphones ab 800 US-Dollar. Hier sind auch die Kunden oft bereit, Preiserhöhungen mitzumachen. Apple dürfte weiterhin aufgrund seiner stabilen Lieferkette und hoher Margen wenig Probleme haben, so Omdia. Und auch für Samsung sieht man eine starke Ausgangslage, auch aufgrund hoher vertikaler Integration und eigener Fertigungskapazitäten für Speicher.

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