Smartphone-Markt: IDC prognostiziert historischen Einbruch für 2026

1 month ago 17


Der weltweite Smartphone-Markt steuert auf ein schwieriges Jahr zu. Glaubt man den aktuellen Zahlen der International Data Corporation (IDC), werden die Auslieferungen 2026 um 12,9 Prozent auf 1,1 Milliarden Einheiten sinken. Das wäre das niedrigste Volumen seit über einem Jahrzehnt.

Grund dafür ist eine sich verschärfende Krise bei Speicherbausteinen, die laut den Analysten weit mehr als ein temporärer Engpass ist. Dieser Schock in der Lieferkette betrifft die gesamte Unterhaltungselektronik, trifft aber Android-Hersteller im Einsteigerbereich besonders hart. Da steigende Komponentenkosten die Margen schmälern, werden diese Mehrausgaben zwangsläufig an den Endkunden weitergereicht. Große Player wie Apple oder Samsung dürften die Situation besser meistern und könnten ihre Marktanteile sogar ausbauen, während kleinere Anbieter womöglich vom Markt verschwinden.

Das hat spürbare Auswirkungen auf die Preise. Während die Stückzahlen sinken, soll der durchschnittliche Verkaufspreis in diesem Jahr um 14 Prozent auf einen Rekordwert von 523 Dollar (471 Euro) klettern. Das Segment unter 100 Dollar (90 Euro) wird wohl dauerhaft unwirtschaftlich, da sich die Speicherpreise voraussichtlich erst Mitte 2027 stabilisieren, aber nicht auf das alte Niveau zurückkehren werden.

Regional trifft es den Nahen Osten und Afrika mit einem Minus von über 20 Prozent am härtesten, aber auch China und der restliche asiatische Raum verzeichnen zweistellige Rückgänge. Eine leichte Erholung des Marktes von 2 Prozent sieht die IDC erst für die zweite Jahreshälfte 2027 voraus, bevor es 2028 wieder deutlicher bergauf gehen könnte.

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