Smartphone-Markt: Absatzzahlen brechen ein, Umsätze steigen auf Rekordniveau

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 Absatzzahlen brechen ein, Umsätze steigen auf Rekordniveau

Die Leute kaufen deutlich weniger Smartphones, greifen dafür aber tiefer in die Tasche. Laut den Zahlen von Counterpoint Research für das dritte Quartal 2026 kletterte der weltweite Smartphone-Umsatz im Jahresvergleich um 3 Prozent auf 114 Milliarden US-Dollar (ca. 105 Milliarden Euro). Gleichzeitig gingen die reinen Auslieferungsmengen um satte 19 Prozent in den Keller.

Apple räumt die Hälfte des Geldes ab

Dass die Kassen trotz sinkender Stückzahlen klingeln, liegt am durchschnittlichen Verkaufspreis. Der schoss im Vergleich zum Vorjahr um 27 Prozent nach oben und liegt nun bei einem Rekordwert von 442 Dollar (ca. 408 Euro). Gekauft werden vor allem teurere Geräte aus dem oberen Regal, während gleichzeitig die gestiegenen Kosten für Bauteile die Preise treiben.

Beim Blick auf die Hersteller zeigt sich das übliche Bild, nur noch extremer. Apple sicherte sich im dritten Quartal exakt 50 Prozent des gesamten weltweiten Smartphone-Umsatzes und stellte damit einen neuen Quartalsrekord auf. Samsung folgt auf Rang zwei mit 19 Prozent Umsatzanteil und legte beim Umsatz um 14 Prozent zu.

Gegenwind durch teuren Speicher

Hinter den beiden Spitzenreitern sieht es mau aus. Xiaomi trat beim Umsatz auf der Stelle, während Oppo und vivo deutliche Rückgänge einstecken mussten. Für die gesamte Branche zieht aber ohnehin Gegenwind auf. Vor allem anziehende Preise für Speicherbausteine drücken auf die Margen. Ob sich weiter schrumpfende Stückzahlen auf Dauer über noch höhere Gerätepreise abfedern lassen, darf man bezweifeln. Alles irre.

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