Sitzfalle Büroalltag: Wie kleine Bewegungspausen die Gesundheit fördern

4 months ago 6

Mit dem Auto oder der Bahn zur Arbeit, ein Tag am Schreibtisch und abends entspannt die Lieblingsserie streamen. Das ist für viele von uns Normalität. Ganz unbemerkt verbringen wir dabei allerdings eine ganze Menge Zeit im Sitzen. Eine Studie der Deutschen Sporthochschule Köln hat das mal genauer untersucht und kam auf ein interessantes Ergebnis: Im Schnitt sind es über zehn Stunden pro Werktag.

Das ist erstmal nur eine Zahl und sicher kein Grund zur Panik. Aber sie zeigt, dass ein bisschen mehr Bewegung im Alltag eine ziemlich gute Idee sein könnte. Es geht auch gar nicht darum, gleich einen Marathon zu laufen. Schon kleine, bewusste Änderungen können einen riesigen Unterschied für das eigene Wohlbefinden machen.

Ein einfacher Anhaltspunkt, um mehr Dynamik in den Tag zu bringen, sei laut der Ergo das 45-10-5-Prinzip. Das klingt komplizierter als es ist. Im Grunde ist es nur eine kleine Gedankenstütze für jede Stunde:

  • 45 Minuten sitzen und konzentriert arbeiten > 10 Minuten im Stehen verbringen (z. B. bei einem Telefonat oder beim Lesen einer Mail) > 5 Minuten aktiv bewegen – also kurz aufstehen, strecken, zum Fenster gehen oder ein Glas Wasser holen.

Die besten Vorsätze für den Arbeitstag sollten natürlich nicht an der Haustür enden. Auch in der Freizeit lässt sich Bewegung spielend leicht integrieren. Den Heimweg nutzen und eine Haltestelle früher aussteigen, abends eine kleine Runde um den Block drehen oder die Wartezeit beim Kochen für ein paar Dehnübungen nutzen – all das sind Kleinigkeiten, die sich summieren.

Natürlich klingt das alles dennoch zum Teil sehr weichgespült, passt vor allem bei Weitem nicht in den Alltag von jedermann. Ich kenne das aber selbst zu gut, vergesse viel zu oft, mich auch mal wieder richtig geradezumachen, mich im Büro auch mal wieder hinzustellen und selbst das regelmäßige Trinken von Wasser geht manchmal unter.

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