Siri als Chatbot: Apple holt angeblich zum Gegenschlag aus

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Es brodelt mal wieder in der Gerüchteküche rund um Apple. Nach einem eher holprigen Start mit „Apple Intelligence“ scheint man in Cupertino nun den Turbo zünden zu wollen. Glaubt man aktuellen Berichten von Bloomberg, steht Siri vor einer massiven Generalüberholung. Der Plan: Die Assistentin soll noch in diesem Jahr zu einem vollwertigen KI-Chatbot mutieren und damit die Lücke zu Schwergewichten wie ChatGPT schließen. Nicht verwirren lassen: Dieses „neue“ Siri in iOS 27 ist ein Folge-Update des „neuen“ Siri, das in iOS 26.4 eingeführt wird. Beide Versionen erscheinen und sind voneinander unabhängig.

Das Projekt läuft intern wohl unter dem Codenamen „Campos“. Anders als bisherige Updates soll das aber nicht nur ein kleiner Facelift werden. Apple plant anscheinend, die bisherige Siri-Schnittstelle komplett durch diesen neuen Chatbot zu ersetzen. Das Ganze soll tief in iOS 27, iPadOS 27 und macOS 27 verankert werden. Die Bedienung bleibt dabei wohl vertraut: „Siri“ rufen oder den Seitenbutton drücken, und schon kann es losgehen.

Interessant ist hierbei die Abkehr von der bisherigen Philosophie. Apple-Manager hatten in der Vergangenheit oft betont, dass KI lieber im Hintergrund werkeln und in Funktionen integriert sein sollte, statt Nutzer in einen Chat zu zwingen. Aber der Markt spricht eine andere Sprache. Mit über 800 Millionen wöchentlichen Nutzern bei ChatGPT ist der Druck einfach zu groß geworden.

Was kann der neue „Campos“-Bot? Offenbar zielt Apple auf eine Mischung aus Sprach- und Texteingabe. Der Bot soll Bildschirminhalte analysieren, Dateien und Nachrichten durchsuchen und sogar systemübergreifende Aktionen ausführen können, etwa ein Foto basierend auf einer Beschreibung finden und direkt bearbeiten. Auch das Generieren von Inhalten oder Zusammenfassungen gehört zum Repertoire.

Bevor wir den großen Chatbot sehen, kommt aber wohl erst noch ein Zwischenschritt mit iOS 26.4. Hier soll Siri zwar schlauer werden und besser mit persönlichen Daten umgehen können, die klassische Oberfläche bleibt aber vorerst bestehen. Der „echte“ Chatbot wird dann erst zur WWDC im Juni erwartet, mit einem Release im September.

Während das Interface „Apple-typisch“ aussehen wird, setzt man bei der Technik wohl stark auf Google. Es wird angeblich sogar diskutiert, den Chatbot direkt auf Google-Servern laufen zu lassen, statt auf Apples eigener „Private Cloud Compute“. Das wäre ein Novum und zeigt, wie ernst (oder eilig) es Apple ist. Die kommenden Betriebssysteme sollen sich übrigens abseits des Chatbots eher auf Stabilität und Performance konzentrieren – ein „Snow Leopard“-Jahr quasi. Wer also auf große Design-Revolutionen hofft, muss sich vielleicht gedulden. Dafür könnte Siri aber endlich das werden, was wir uns seit Jahren wünschen: eine Assistentin, die wirklich versteht, was wir wollen.

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