Silicon Fucking Valley: ARTE erzählt die Geschichte des Tech-Hotspots in 6 Teilen

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Foto von Madhur Chadha auf Unsplash

Das Silicon Valley gilt seit Jahren für viele als Sehnsuchtsort der Tech-Welt. Start-ups sitzen dort Wand an Wand mit Facebook, Google und Apple, Geld fließt ohne Pause, neue Ideen werden im Akkord aus dem Boden gestampft. Ansonsten? Garagen-Mythos, Hoodie, Erfolgsgeschichten. Der Alltag dahinter taucht dagegen eher selten im Rampenlicht auf. Zwischen PR-gefilterten Statements der großen Plattformen und zähem Schweigen zu internen Vorgängen bleibt vieles im Nebel.

Genau da setzt eine sechsteilige Doku-Reihe von Pierre Schneidermann und Baptiste Giudicelli an. Die beiden nehmen sich die Region zwischen San Francisco und San José vor und drehen nicht nur vor den glänzenden Glasfassaden der Konzerne. Sie reden mit Leuten, die in der Szene Gewicht haben, mit Entwicklern und Managern, aber auch mit Mitarbeitern, die eher im Maschinenraum des Systems unterwegs sind. Ziel ist kein Imagefilm, sondern ein Blick auf Strukturen und Machtverhältnisse, die im Alltag der Tech-Branche gerne untergehen.

Als roter Faden führt Luc Julia durch das Projekt, vielen bekannt als französischer Mitentwickler von Siri. Mit ihm geht es einmal quer durch die Geschichte und Gegenwart des Tals: von Stanford als Kaderschmiede der Branche über die oft zitierten Garagen der frühen Computerpioniere bis hin zu den aktuellen KI-Schmieden. Wobei man „aktuell“ eher lose sehen muss. Die Doku ist von Mitte 2024 – das sind ja Ewigkeiten in der Tech-Welt bis heute. Vielleicht eine kleine Ablenkung für die Feiertage.

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