Shelly erweitert sein Portfolio um Kameras

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Wer sein Smarthome gerne lokal betreibt, kommt an Shelly oftmals nicht mehr vorbei. Die Bulgaren von Shelly Europe haben sich in den vergangenen Jahren vom Geheimtipp für Bastler zum absoluten Platzhirsch für Unterputz-Module, Sensoren und Energiemessung gemausert. Jetzt nehmen sie die nächste Bastion ins Visier: die Sicherheit.

Bisher war die Welt bei Shelly recht klar aufgeteilt: Relais für die Steckdosen, Dimmer für das Licht und Sensoren für so ziemlich jeden Aggregatzustand. Im Laufe der Zeit kam immer mehr dazu, sogar ein Diffusor. Bald wird es aber wieder interessanter.

Mit der neuen Shelly Camera, die man pünktlich zur Messe Light + Building 2026 im März aus dem Hut zaubern wird, wird das Ökosystem nun um die wohl wichtigste visuelle Komponente erweitert (die Shelly Eye vergessen wir einmal). Das ist nur konsequent. Offizielle Details sind, wie so oft, noch etwas dünn gesät, aber wer Shelly kennt, weiß, wo die Reise hingeht. Während Ring, Nest und Co. einem das Abo förmlich aufdrücken, dürfte Shelly auch hier auf lokale Streams (RTSP/ONVIF) setzen. Wer ein NAS oder einen NVR im Keller hat, wird sich freuen.

Shelly geht hier den einzig logischen Weg. In einem Markt, der zunehmend durch Matter und einheitliche Standards zusammenwächst, ist die Hardware-Vielfalt der größte Trumpf. Dass man nun auch Kameras anbietet, macht das Ökosystem für „Single-App-User“ (also Leute, die nicht fünf verschiedene Apps für Licht, Heizung und Sicherheit wollen) deutlich attraktiver. Mal schauen, was man dem (kompatiblen) Wettbewerb entgegensetzen möchte.

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