
Die Bundesnetzagentur hat die neuen Tätigkeitsberichte ihrer Schlichtungsstellen für Post und Telekommunikation veröffentlicht.. Laut Behördenpräsident Klaus Müller ist das Interesse der Verbraucher an einer Schlichtung so hoch wie nie zuvor, was sich in den deutlich gestiegenen Eingängen widerspiegelt. Im Bereich der Post gingen 4.804 förmliche Anträge ein, was einer Steigerung von rund 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Zusätzlich kümmerten sich die Mitarbeiter um 1.057 sonstige Anfragen. Am Ende konnten sich die Parteien in 823 Fällen einigen.
Wenig überraschend machen Schwierigkeiten bei der Paketzustellung mit etwa 75 Prozent den Löwenanteil der Beschwerden aus. Probleme mit Päckchen oder Einschreiben folgen mit deutlichem Abstand, während der klassische Brief nur noch für fünf Prozent der Anträge verantwortlich ist. Inhaltlich dreht es sich meistens um den Verlust der Sendung oder Beschädigungen auf dem Transportweg. Noch drastischer fällt der Anstieg im Bereich Telekommunikation aus. Hier verzeichnete die Stelle 5.524 förmliche Anträge, was im Vergleich zu den 2.534 Fällen aus 2024 mehr als eine Verdopplung darstellt.
Ergänzend bearbeitete die Behörde hier über 1.500 weitere Hilfeersuchen und erzielte in 1.274 Fällen eine Einigung zwischen Kunde und Anbieter. Der inhaltliche Schwerpunkt lag bei Streitigkeiten rund um Vertragsinhalte und deren Umsetzung. Aber auch technische Störungen, Fehler in der Rechnung, zu geringe Bandbreiten oder Probleme beim Anbieterwechsel sorgten für Arbeit bei den Schlichtern. Hält man sich die generellen Auslieferungszahlen vor, dann wirken die Anträge natürlich irgendwie „wenig“.
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1 month ago
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