Satellitengestütztes Internet: Vodafone und AST SpaceMobile wählen Luxemburg

6 months ago 7

Vodafone und AST SpaceMobile haben sich für Luxemburg als Standort ihres gemeinsamen Satellitenunternehmens SatCo entschieden. Das Joint Venture wird von dort aus die Vermarktung satellitengestützter Mobilfunkdienste in Europa koordinieren. Die Technologie von AST SpaceMobile ermöglicht die direkte Kommunikation zwischen handelsüblichen Smartphones und Satelliten. Das macht zusätzliche Hardware überflüssig und schafft eine nahtlose Integration in bestehende Mobilfunknetze.

Der Start des kommerziellen Betriebs ist für 2026 geplant, so Vodafone in seiner Meldung. Das Interesse an der neuen Technologie sei groß, heißt es. Mobilfunkanbieter aus 21 EU-Ländern und weiteren europäischen Staaten haben bereits Absichtserklärungen unterzeichnet. Die technische Umsetzung basiert auf einem Netzwerk von Bodenstationen, die mit den vorhandenen 4G/5G-Netzen verbunden werden. Die Satelliten im niedrigen Erdorbit stellen die Verbindung zu den Endgeräten her. Nutzer können automatisch zwischen terrestrischen und satellitengestützten Netzen wechseln.

Vodafone-CEO Margherita Della Valle unterstreicht in der Pressemitteilung die strategische Bedeutung des Projekts für Europa. Die flächendeckende Mobilfunkversorgung soll auch in abgelegenen Gebieten, auf See oder in den Bergen gewährleistet werden. Das Unternehmen arbeitet eng mit der luxemburgischen Regierung und europäischen Institutionen zusammen, um die digitale Souveränität des Kontinents zu stärken. Hintergrund: Vodafone ist seit 2019 einer der Hauptinvestoren von AST SpaceMobile und hat bereits erfolgreiche Pionierarbeit mit Testsatelliten geleistet, darunter den weltweit ersten weltraumgestützten 5G-Sprachanruf.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Read Entire Article