Samsung Galaxy S27: Pro-Modell soll das Lineup umkrempeln

2 weeks ago 19


Samsung schraubt offenbar weiter an der Galaxy-S-Reihe, nächstes Jahr soll beim Galaxy-S27-Start ein Pro-Modell dazukommen. Damit würde sich das Lineup von bisher drei Geräten auf vier Modelle erweitern: Galaxy S27, S27 Plus, S27 Pro und S27 Ultra. Aktuell ist das Ultra die einzige echte High-End-Variante, genau da setzt Samsung laut Branchenquellen an. Das bisherige Konzept, alle Premium-Features im Ultra zu bündeln, wirkt im Vergleich zu Apple etwas einseitig. Cupertino fährt seit Jahren vier iPhone-Modelle, mit Standard und Air unten, Pro und Pro Max oben. Samsung hätte mit einem Pro neben dem Ultra zwei High-End-Optionen, ähnelt damit deutlicher der Apple-Strategie, bleibt aber bei der eigenen Namenslogik.

Interessant am Bericht ist vor allem ein Punkt, der aus dem Umfeld des Unternehmens zu hören sein soll: So würde ein neues S27 Pro viele Technik-Features mit dem Ultra teilen, nur eben ohne integrierten Stift. So lässt sich das Ultra klar als Stift-Modell positionieren oder sogar stärker in Richtung anderer Produktlinien verschieben, während das Pro für Nutzer gedacht ist, die Top-Hardware wollen, aber keinen S Pen brauchen. Die Aufteilung zwischen Produktivität und klassischem Flaggschiff wirkt dadurch klarer.

Beim Display könnte sich auch etwas tun. Das S26 Ultra hat mit seinem Privacy Display Aufmerksamkeit geholt, der Bildschirm schirmt Inhalte vor seitlichen Blicken ab, gerade im ÖPNV oder im Flieger vielleicht nicht ganz unwichtig. Nach aktuellen Infos plant Samsung, dieses Privacy-Panel bei der nächsten Generation auf zwei Modelle auszudehnen. Naheliegend ist, dass das neue Pro-Modell so ein Panel bekommt, dazu weiter das Ultra. Das gäbe dem Pro ein klares Alleinstellungsmerkmal gegenüber der Standard- und Plus-Variante, die mehr auf Mainstream-Nutzer zielen.

Parallel baut Samsung die Foldable-Schiene weiter aus. Für das dritte Quartal ist ein weiteres Fold-Modell mit 4:3-Display im Gespräch, intern oft als Wide Fold bezeichnet. Zusammen mit dem bisherigen Fold und einem Flip würde das Foldable-Lineup dann aus drei Geräten bestehen.

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