Samsung Display hat auf der Messe IMID 2026 neue OLED-Innovationen präsentiert. Dabei gab es eine recht bunte Mischung zu sehen, die beispielsweise falt- und dehnbare Bildschirme, Notebook-Displays mit erstmals bis zu 300 Hz Bildwiederholrate und sogenannte „WideView Displays“ umfasst hat. Am Ende will man Screens anbieten, die laut dem Zulieferer für das KI-Zeitalter optimiert sind.
Das erwähnte WideView Display etwa bietet besonders breite Betrachtungswinkel und ist für mobile Endgeräte gedacht. Es kann für Foldables genutzt werden und kommt auf 7,6 Zoll Diagonale. Der große Vorteil gegenüber aktuellen Foldable-Displays ist, dass es eine wesentlich gleichmäßigere Helligkeit über die gesamte Fläche erlaubt – selbst bei den gebogenen Bereichen und der Betrachtung direkt von vorn.
Samsung Display hat auch ein Wide-Stretchable präsentiert – mit 20 Zoll Diagonale. Hier werden zwei einzelne Stretchable-Panels zu einem Bildschirm verbunden. Deswegen konnte man die Diagonale deutlich erhöhen. Mit neuen Techniken konnte man die Grenzen zwischen den einzelnen Panels minimieren und so die Screens nahtlos verbinden. Geeignet wäre das Ergebnis für digitale Cockpits in der Automobilindustrie, humanoide Roboter und Digital Signage.
Ebenfalls neu: das „Big Hole Display“, wie Samsung Display es nennt. Dahinter steckt ein OLED-Display mit 6,4 Zoll Diagonale, das sich auf 15,5 Zoll ausdehnen lässt. Es ist für Fahrzeuge gedacht
Für Privatkunden wiederum spannender: Die Südkoreaner haben etwa auch einen neuen QD-OLED-Monitor mit 31,5 Zoll Diagonale, 4K-Auflösung und einer Bildwiederholrate von 360 Hz ausgepackt. Dazu zeigte man auch noch ein Pendant mit 34 Zoll im Format 21:9 mit ebenfalls 360 Hz.
Besonders interessant wurde es noch hinsichtlich eines neuen OLED-Bildschirms für Notebooks. Dieser Screen mit 16 Zoll Diagonale löst mit 2.5K auf und erreicht als Weltpremiere in diesem Marktsegment erstmals 300 Hz.
Als Erinnerung: Samsung Display bringt selbst keine Geräte für Privatkunden auf den Markt. Man hat die erwähnten OLED-Displays also zwar entwickelt und vorgestellt, es liegt nun aber an Partnern, sie zu adoptieren. Da darf man durchaus gespannt sein.
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8 hours ago
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