Samsung Display präsentiert hauchdünne OLEDs auf der Computex 2025

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Samsung Display hatte erst kürzlich zur SID Display Week 2025 auf seine neuen Technologien aufmerksam gemacht. Jetzt legt man nach auf der Computex 2025. Eines der Highlights ist ein ultradünnes OLED-Display für den IT-Bereich, welches Samsung Display UT One getauft hat. Man zeigt aber beispielsweise auch neue QD-OLED-Prototypen, die eine Pixeldichte von 220 ppi erreichen oder bis zu 500 Hz als Bildwiederholrate anlegen.

Laut Samsung Display bewege sich der IT-Sektor immer schneller weg von LC- und hin zu OLED-Displays. Da wolle man natürlich selbst ganz vorne mitmischen und eine ganze Bandbreite an Lösungen offerieren. UT One, UT steht hier natürlich für „Ultra Thin“, ist da ein Baustein. So erklärt Samsung Display, dass es sich um das erste OLED-Panel für den IT-Bereich handele, das eine minimale Bildwiederholrate von 1 Hz ermögliche. Die geringe Dicke erreicht man, da das obere Glassubstrat hier durch sehr dünne organische und anorganische Schichten ersetzt worden ist. Deswegen ist das Panel sowohl 30 % dünner als auch 30 % leichter als konventionelle OLED-Panels.

Die Bildwiederholrate der UT-One-OLED-Displays kann dynamisch zwischen 1 und 120 Hz variieren. Das erlaubt eine höhere Energieeffizienz. Die Massenproduktion derartiger Panels soll im Übrigen 2026 beginnen. Am Ende könnten diese neuen OLED-Bildschirme mit VRR dann etwa in Notebooks stecken und längere Akkulaufzeiten und schlankere Designs erlauben.

Neue QD-OLED-Monitore mit 500 Hz

Auf der Computex 2025 zeigt Samsung Display auch einen neuen QD-OLED-Monitor mit 27 Zoll Diagonale, 4K-Auflösung und einer Pixeldichte von 160 pp. Ergänzend zeigt man ein Modell mit abermals 27 Zoll, aber sogar einer Auflösung von 5.120 x 2.880 Pixeln, was zu einer Pixeldichte von 220 ppi führt. Ein drittes Modell im Bunde kommt auf 27 Zoll Diagonale zwar nur auf 2.560 x 1.440 Pixel, erreicht aber 500 Hz Bildwiederholrate.

Im Übrigen macht sich Samsung Display auch noch einen Spaß daraus, in Kooperation mit Rainbow Robotics seine OLED-Panels ins rechte Licht zu rücken und im direkten Vergleich mit LCDs zu präsentieren. Bedenkt man, wie sehr der Mutterkonzern Samsung noch vor wenigen Jahren gegen OLEDs stichelte, dann hat es da mittlerweile einen gehörigen Paradigmenwechsel gegeben.

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