Samsung Browser startet unter Windows und bekommt neue KI-Funktionen

3 weeks ago 6


Samsung bringt seinen mobilen Browser nun offiziell auf den Windows-PC. Sprich: Das auf Chromium basierende Ding ist raus aus der Beta. Das Unternehmen zielt damit laut eigenen Aussagen auf eine bessere Verzahnung zwischen Smartphone und Computer ab.

Wer auf dem Handy eine Webseite besucht, kann am Desktop nahtlos an der exakt gleichen Stelle weitermachen. Das geht über die bloße Synchronisation von Lesezeichen hinaus. Auch Samsung Pass wurde integriert, wodurch sich Anmeldedaten und Formulare sicher und geräteübergreifend nutzen lassen. Nutzer benötigen hierfür ein Samsung-Konto und die entsprechende Continuity-Software auf dem PC, wobei aktuell Galaxy Books der Serien 3 bis 6 unterstützt werden.

Viel spannender dürfte für einige der Blick auf die neuen KI-Funktionen sein, die in Zusammenarbeit mit Perplexity entstanden sind. Diese sogenannte Agentic AI soll den Kontext der angezeigten Webseite verstehen und aktiv assistieren. Plant man etwa einen Trip, erstellt der Browser aus den Informationen der Seite einen strukturierten Reiseplan.

Die künstliche Intelligenz hilft auch beim Durchsuchen des Verlaufs mittels natürlicher Sprache, sodass man einfach nach dem Produkt von letzter Woche fragen kann. Zudem lassen sich Inhalte aus mehreren offenen Tabs in einer Übersicht zusammenfassen und vergleichen. Auch bei Videos greift die KI ein und springt auf Wunsch direkt zu relevanten Stellen im Clip.

Die Software ist für Windows 10 ab Version 1809 sowie Windows 11 verfügbar. Einen Haken gibt es allerdings noch, denn die neuen KI-Funktionen starten vorerst nur in den USA und Südkorea. Wann diese Features in Deutschland aufschlagen, ist derzeit noch offen.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Read Entire Article