Rückruf von Anker Powerbanks: Prüft, ob ihr betroffen seid

6 months ago 7

Das Unternehmen Anker kenne ich, seit sie noch ganz klein waren. Mittlerweile ist man mit einigen Marken unterwegs und im Zubehör-Bereich sind sie einfach eine Macht geworden. Wer viele Geräte verkauft, der muss bei einem etwaigen Rückruf auch viele zurücknehmen. So wie jetzt. Ich denke, dass Millionen Powerbanks von Anker vom aktuellen, freiwilligen Rückruf betroffen sind.

Bevor ich zum eigentlichen komme, auch ein kleiner Tipp an alle, die vielleicht auf andere Hersteller setzen. Es ist wie folgt: Viele der Powerbank-Hersteller setzen nicht auf eigene Akkus. Die werden von einem anderen Unternehmen produziert und auch von anderen Herstellern gekauft und verbaut. Das hier verbaute Gelöt stammt wohl von Amprius und findet sich nämlich auch bei Herstellern wie Ugreen, Xiaomi, Baseus, Romoss, Aukey und Co. Und da müssen Kunden vielleicht auch mal die Augen aufhalten, was die Hersteller transparent öffentlich machen – oder eben hoffen, dass von Amazon oder so eine Rückrufinfo kommt.

Wie erwähnt: Liegt nicht direkt an Anker oder ist die Schuld anderer Powerbank-Verkäufer, es ist einfach eine Akku-Charge eines Zulieferers. Da hat es zuerst in China wohl Akku-Schwellungen und Brandgefahr gegeben, für Europa ist bis dato nichts bekannt. Grundsätzlich sind bei uns vier Modelle vom Rückruf betroffen. Obwohl nur eine kleine Anzahl von Akkus vom Problem betroffen sein könnte, wendet sich die Firma Anker aus Vorsicht an alle Kunden. Kunden können das Modell ihrer Anker Powerbank überprüfen, indem sie auf der Unterseite der Powerbank nachsehen, ob dort die folgende Bezeichnung steht:

Anker Zolo Powerbank (20.000 mAh, 30 W, integriertes USB-C-Kabel), Modell 1689:

Anker Zolo Powerbank (20.000 mAh, 30 W, integriertes USB-C-Kabel) und Lightning-Kabel) – Modell A1681:

Anker Powerbank (10.000 mAh, 22,5 W) – Modell A1257:

Anker Powerbank (20.000 mAh, 22,5 W, integriertes USB-C-Kabel) – Modell A1647:

Hierbei interessant: es gab bereits einen Rückruf

Screenshot

Auf den entsprechenden Seiten könnt ihr anhand der Seriennummer prüfen, ob ihr betroffen seid. Da könnt ihr euch auch an den Service wenden, um einen für euch kostenlosen Austausch zu veranlassen.

Wichtig ist der korrekte Umgang mit den zurückgerufenen Geräten: Sie dürfen keinesfalls im normalen Hausmüll oder in gewöhnlichen Batterierecycling-Boxen entsorgt werden. Stattdessen sollten sich Verbraucher an ihre lokale Schadstoffsammelstelle wenden und sich vorab über die Annahme von zurückgerufenen Lithium-Ionen-Akkus informieren.

Kurzform:

Folgende Produkte sind vom Recall betroffen:

– Anker Powerbank (10.000 mAh, 22,5 W) – Modell A1257
– Anker Powerbank (20.000 mAh, 22,5 W, integriertes USB-C-Kabel) – Modell A1647
– Anker Zolo Powerbank (20.000 mAh, 30 W, integriertes USB-C-Kabel) und Lightning-Kabel) – Modell A1681
– Anker Zolo Powerbank (20.000 mAh, 30 W, integriertes USB-C-Kabel) – Modell A1689

Anspruchsberechtigte Kunden erhalten je nach Region und Produkt eine Ersatz-Powerbank oder Guthaben für den hauseigenen Online-Store. Verbraucher können auf der Webseite überprüfen, ob ihr Produkt für die Rückrufaktion infrage kommt:

Kunden mit Powerbank finden hier alle Infos.

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