Rheinmetall und OHB: Angeblich Satelliten-Netzwerk für die Bundeswehr geplant

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Der Rüstungskonzern Rheinmetall und das Bremer Raumfahrtunternehmen OHB führen derzeit offenbar Gespräche über ein gemeinsames Vorhaben. Konkret geht es wohl um den Aufbau eines Satellitenkommunikationsnetzwerks im niedrigen Erdorbit (LEO), das speziell auf die Anforderungen der Bundeswehr zugeschnitten ist. Man orientiert sich dabei technisch an Lösungen wie Starlink, will aber eine eigenständige und militärisch abgesicherte Infrastruktur schaffen.

Hintergrund dieser Überlegungen ist laut Bericht das Bestreben, die militärischen Fähigkeiten im Weltraum zügig auszubauen und dabei die Abhängigkeit von US-Anbietern zu verringern. Für diesen technologischen Ausbau sind im Bundeshaushalt erhebliche Mittel vorgesehen, insgesamt ist von einem Budget im Bereich der militärischen Raumfahrt von bis zu 35 Milliarden Euro die Rede. Die Bundeswehr plant den Aufbau des Systems in den kommenden Jahren, wobei der Fokus zunächst auf der NATO-Ostflanke liegen soll, bevor weitere Bereiche folgen.

Offizielle Bestätigungen der Unternehmen oder des Verteidigungsministeriums stehen noch aus, die Gespräche befinden sich dem Vernehmen nach noch in einem frühen Stadium, dürfte aber weiterhin nichts Gutes für Iris2 bedeuten.

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