
Der Entwickler von RevPDF legt mit Version 3.0 Neues hin, vor allem für alle, die mehr als nur mal eben eine Seite drehen oder zusammenführen wollen. Die App hatte ich bereits in diesem Beitrag vorgestellt, vielleicht wollt ihr euch da PDF-Tool noch einmal ins Gedächtnis rufen.
Die App läuft weiter komplett lokal auf dem Mac, es braucht keinen Account und es wandert nichts in die Cloud. Die Downloadgröße liegt laut Entwickler weiter bei rund 20 MB, also kein Monster, das die Leitung blockiert.
Die neue Version bringt ein paar Funktionen mit, nach denen viele immer wieder fragen. Allen voran die Schwärzung von Inhalten. Hier geht es nicht darum, nur eine schwarze Fläche über Text zu malen, die Information wird aus der PDF tatsächlich entfernt. Wer also vertrauliche Daten in einem Dokument unkenntlich machen muss, kann das direkt in RevPDF erledigen, ohne Umweg über andere Tools.
Dazu kommt ein Formularbaukasten. Bislang konnten nur vorhandene Formularfelder ausgefüllt werden, jetzt lassen sich komplett neue, ausfüllbare Formulare in einem PDF anlegen. Praktisch, wenn ein altes Dokument nur als statische Vorlage vorliegt, in Zukunft aber digital ausgefüllt werden soll. Felder setzen, speichern, fertig, danach kann die Datei wie gewohnt verteilt werden.
Ebenfalls neu ist die Wasserzeichenfunktion. Der Nutzer kann Text oder Bilder als Wasserzeichen einfügen und deren Position und Transparenz anpassen. So lassen sich zum Beispiel Entwürfe markieren oder Dokumente mit einem dezenten Logo versehen, ohne gleich eine Layoutsoftware anschmeißen zu müssen.
Eine Funktion, die man eigentlich von Anfang an erwartet, ist jetzt auch drin, Undo und Redo. Änderungen lassen sich also Schritt für Schritt rückgängig machen und wiederherstellen. Wer schon einmal aus Versehen etwas zu viel geschwärzt oder ein Formularfeld verschoben hat, weiß, wie hilfreich das ist. Laut Entwickler soll die Umsetzung stabil laufen und nicht nur ein Alibi-Feature sein.
RevPDF wird weiter aktiv entwickelt, es ist also noch nicht Schluss mit neuen Funktionen. Die macOS-Version bleibt kostenlos, es gibt keine Registrierung und keinen Onlinezwang. Für alle, die gelegentlich oder regelmäßig an PDFs schrauben müssen und dabei auf lokale Lösungen setzen, kann sich ein Blick lohnen.
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1 week ago
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