Präsident Trump hat den wachsenden Widerstand gegen KI-Rechenzentren in den USA scharf zurückgewiesen. Trump schrieb auf Truth Social, Gemeinden, die Rechenzentren ablehnten, würden "rückständig und arm". China sei "überglücklich" über die Proteste, da eine Einschränkung des US-Ausbaus Peking im KI-Wettlauf zugutekäme.
Eine Gallup-Umfrage zeigte im März, dass 71 Prozent der Amerikaner den Bau solcher Anlagen in ihrer Nähe ablehnen. Bürger sorgen sich um steigende Stromkosten, Lärm und hohen Wasserverbrauch. Laut der Forschungsgruppe Data Center Watch haben Bürgerinitiativen allein im ersten Quartal 2026 mindestens 75 Projekte im Wert von rund 130 Milliarden Dollar blockiert oder verzögert. Unternehmen wie OpenAI, Anthropic und Microsoft haben auf den Widerstand reagiert.
China plant, seine Rechenzentrumskapazität in den nächsten fünf Jahren fast zu verdoppeln. Laut US-Medien versuche China zudem, den Widerstand in den USA gezielt zu schüren. Ein Kongressausschuss hat dazu eine Untersuchung gefordert.
Aber auch innerhalb der Regierung gibt es unterschiedliche Töne: Vizepräsident Vance sagte, Rechenzentren seien ein wichtiger Teil der KI-Wirtschaft, doch Betreiber müssten eigene Kraftwerke bauen, statt lokale Stromnetze zu belasten.
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