Plex: Änderungen beim Remote-Streaming auf dem Fire TV, neue App kommt

2 weeks ago 7

Der schlimme Kelch von Plex geht auch an Amazon-Kunden natürlich nicht vobei, dieses Mal ist Amazon Fire TV an der Reihe. Nach Smart-TVs und Roku folgt nun in den kommenden Wochen eine neue Version der Fire-TV-App, die ein paar Folgen für alle hat, die von unterwegs auf den eigenen Plex-Server zugreifen. Wer Plex schon auf anderen Geräten nutzt, der kennt das Prozedere vermutlich schon.

Kernpunkt: Wer von außerhalb des Heimnetzes auf die persönliche Mediensammlung zugreifen will, braucht auf dem Fire TV künftig entweder den Plex Pass oder den sogenannten Remote Watch Pass. Lokales Streaming im eigenen Netzwerk bleibt wie gehabt kostenlos, dort ändert sich nichts.

Wer bereits einen aktiven Plex Pass hat, muss sich auch nicht weiter kümmern, darüber läuft das Remote-Streaming einfach weiter und gilt für alle Konten, die auf diesen Server zugreifen. Ohne Plex Pass bleibt als Option der Remote Watch Pass, der hängt dann aber am einzelnen Plex-Konto, nicht am Server, und gibt diesem Konto Remote-Zugriff auf alle Server, auf die es berechtigt ist. Bezahlt wird das Ganze wie gewohnt über die Plex-Abos, die Plex auf seiner Webseite anbietet.

Mit dem Update zieht zudem das neue App-Layout auf Fire TV ein, das Plex schon seit Anfang 2025 nach und nach auf anderen Plattformen ausrollt. Der Fokus liegt auf Filmen, Serien und Live-TV, Plex rückt diese Inhalte stärker in den Vordergrund. Beim ersten Start der neuen Version gibt es kurze Hinweise, die durch die wichtigsten Änderungen führen, Plex will euch da ein bisschen an die Hand nehmen.

Inhaltlich bringt die neue Oberfläche einige Anpassungen. Metadaten lassen sich auf Fire TV nun direkt in der App bearbeiten, wenn auch eingeschränkt, erlaubt ist das Anpassen von Covern und Artwork. Die Navigation wandert nach oben, dort hängen Bibliotheken, Live-TV und der Rest, die Bedienung soll damit direkter werden. Menüs legen sich über den Inhalt, statt ganze Ansichten wegzudrücken, das spart Platz auf dem Bildschirm und reagiert flotter – was natürlich auch vom Modell des Sticks abhängig ist. Die neigen ja dazu, lahm zu werden. Wichtige Bereiche wie Watchlist und Profil hängen im aktualisierten Menü überall erreichbar, Kontoinformationen wie Profil, Freunde und Verlauf landen gebündelt im Nutzermenü.

Beim Thema Medienarten fährt Plex zweigleisig. Musikbibliotheken werden zum Start der neuen Oberfläche auf Fire TV unterstützt, wer Musik über den eigenen Server hört, ist damit versorgt. Fotos dagegen fehlen zum Start, vorhandene Fotobibliotheken lassen sich mit der neuen Version von Fire TV aus erst einmal nicht mehr ansprechen. Plex kündigt an, die Funktion wieder nachzurüsten, nennt aber keinen Termin.

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