
Wenn ich mich recht erinnere, haben wir unter unseren Lesern zahlreiche Pebble-Fans. Da tut sich ja seit einiger Zeit bekanntlich etwas – und aktuell gibt es gar einen neuen Wasserstand der Macher. Im Pebble-Lager herrscht gerade Hochbetrieb, denn gleich drei neue Hardware-Produkte stehen kurz vor der Auslieferung. Hardware-Produktion ist immer ein Drahtseilakt zwischen Kosten, Qualität und Geschwindigkeit, gerade auf den letzten Metern vor dem Startschuss.
Die Pebble Time 2 befindet sich aktuell im PVT-Stadium, dem letzten Schritt vor der Massenproduktion. Kurz vor dem chinesischen Neujahrsfest konnten die letzten Tests erfolgreich abgeschlossen werden, womit auch die Wasserdichtigkeit von 30m beziehungsweise 3ATM zertifiziert werden dürfte. Schwimmen ist damit möglich, Sauna oder heißes Wasser bleiben aber tabu.
Wenn die Fabriken Ende Februar wieder öffnen, soll die Massenproduktion am 9. März anlaufen. Ziel sind 500 Einheiten pro Tag. Läuft alles nach Plan, landen die ersten Exemplare Anfang April bei den Vorbestellern, bis Juni soll alles ausgeliefert sein. Eine E-Mail zur Adressbestätigung und Auswahl optionaler Zubehörteile folgt demnächst.
Auch der Index 01 Ring durchläuft gerade die PVT-Phase und hat die Wasserdichtigkeitstests nach IPX8 bestanden, was 1m Tiefe entspricht. Händewaschen ist drin, Schwimmen eher nicht. Der Start der Massenproduktion wird noch für März angepeilt. Da die Größen von anderen Herstellern wie Oura abweichen, wird an einem Mess-Set gearbeitet. Zudem prüft man derzeit das Interesse an den Größen 14 und 15, was allerdings hohe Werkzeugkosten von rund 50.000 Dollar verursachen würde.
Bei der Pebble Round 2 wurde vor den Feiertagen die DVT1-Phase abgeschlossen. Vorteilhaft ist hier das zur Time 2 fast identische elektrische Design, wodurch Firmware-Updates und Bugfixes quasi doppelt wirken. Nach dem Neujahrsfest geht es an die Wassertests, die Produktion startet voraussichtlich Ende Mai.
Softwareseitig tut sich ebenfalls einiges bei PebbleOS und der Mobile-App. Wetterdaten funktionieren wieder zuverlässig, WhatsApp-Anrufe werden unter Android korrekt signalisiert und ein schwerer iOS-Hintergrundfehler ist behoben. Praktisch ist, dass die App nun Netzwerkanfragen alter Watchfaces an tote APIs wie Yahoo abfängt und Daten von Open-Meteo liefert.
Der Appstore ist mittlerweile nativ in die Beta-App integriert und erlaubt das Filtern nach Open-Source-Anwendungen. Zudem lassen sich Uhreneinstellungen nun direkt am Smartphone vornehmen und synchronisieren. Auch ein Linkshänder-Modus und die Synchronisierung von Gesundheitsdaten sind mittlerweile an Bord. Falls ihr noch bestellen wollt – oder euch einlesen, hier geht es lang.
Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf gelangt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

2 weeks ago
4


