OTTO: Neue KI-Assistenten für Shopping und Service starten

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OTTO legt bei der künstlichen Intelligenz nach und führt neue Systeme ein, die den Kunden sowohl bei der Suche nach Produkten als auch bei Servicefragen unter die Arme greifen sollen. Der Shopping-Part entstand in Kooperation mit Google und setzt auf deren Gemini-Technologie. Das Ziel ist eine Beratung in der App, die per Sprache oder Text funktioniert und sich eher wie ein Dialog anfühlt.

Man kann also recht locker formulieren, was man sucht, etwa eine Waschmaschine für einen Single-Haushalt oder einen Staubsauger für Allergiker. Der Assistent durchforstet daraufhin die Daten von über 18 Millionen Artikeln, stellt bei Bedarf Rückfragen und grenzt die Auswahl so Schritt für Schritt ein. Das soll am Ende nicht nur Zeit sparen, sondern auch die Retourenquote senken, da Fehlkäufe vermieden werden. Auch Dialekte stellen laut OTTO kein Hindernis dar. Die Funktion startet als Beta und wird nun schrittweise für immer mehr Nutzer freigeschaltet.

Abseits vom reinen Shopping setzt der Händler im Kundenservice auf eine eigenentwickelte Lösung. Wer wissen will, wo das Paket bleibt oder Fragen zur Rechnung hat, bekommt nun rund um die Uhr Antworten von der KI. Das System greift auf interne Daten zu und löst Standardanfragen direkt. Wird es zu komplex für den Algorithmus, übergibt das System nahtlos an einen Mitarbeiter aus Fleisch und Blut. Langfristig plant das Unternehmen eine Umgebung, in der diese Dienste ineinandergreifen und den Kunden durchgehend begleiten. Schon im letzten Jahr liefen erste Tests, jetzt geht es in die Breite.

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