Oppo Watch X3 vorgestellt: Smartwatch mit Snapdragon W5 Gen 1 setzt auf WearOS

1 hour ago 1

Mit der Oppo Watch X3 stellt Oppo, neben den Open-Ear-Kopfhörern Enco Clip2, ein weiteres Wearable für den deutschen Markt vor. Wenngleich die Zubehör-Produkte sicherlich im Schatten der Ankündigung von Oppos Ultra-Flaggschiff, dem Oppo Find X9 Ultra, stehen.

Das Gehäuse der Oppo Watch X3 besteht aus einer Titanlegierung. Jene soll besonders robust und korrosionsbeständig sein. Im Vergleich zu herkömmlichem Edelstahl soll dadurch zudem das Gewicht geringer sein: So bringt die Uhr 43 Gramm und eine Dicke von 11 Millimetern auf die Waage und ist damit leichter sowie dünner als die Vorgängergeneration.

Herzstück der Smartwatch ist ein 1,5 Zoll (ca. 3,8 cm) großes LTPO-AMOLED-Panel, geschützt durch Saphirglas. Das Panel löst mit 466 x 466 Pixeln (310 ppi Pixeldichte) auf und erreicht unter extremer Sonneneinstrahlung eine Peak-Helligkeit von 3000 Nits. Im Regelfall wird das Display bis zu 600 Nits hell.

Unter der Haube werkelt der Snapdragon W5 Gen 1 aus dem Hause Qualcomm. Zur Verfügung stehen weiter 2 GB Arbeitsspeicher nebst einem Speicherplatz von 32 GB. Beim Betriebssystem setzt man auf ColorOS Watch 8.0, Oppos Überzug für die Smartwatch. Basis hierbei stellt WearOS 6.0. Damit lassen sich diverse Apps aus dem Play Store sowie auch Google-Apps (Assistant, Wallet, Maps, Kalender, etc.) nutzen. So gibt es auf Zuruf auch Unterstützung für Gemini (auf Wunsch per Wakeword). Man kombiniert das mit dem stromsparenden, eigenen RTOS. Die Uhr wechselt nahtlos zwischen beiden Systemen.

In Sachen Konnektivität stehen Bluetooth 5.2 sowie NFC und Dual-Band-Wi-Fi (2,4 und 5 GHz) zur Verfügung. Der 646 mAh große Akku soll bei Standard-Nutzung bis zu 5 Tage halten. Laut Oppo sollen Heavy-User im Smart Mode immerhin auf drei Tage Laufzeit kommen. Im Energiesparmodus seien bis zu 16 Tage Laufzeit möglich. Mittels VOOC Schnellladung soll die Uhr eine Tagesladung binnen 10 Minuten erhalten sowie binnen 75 Minuten wieder vollständig aufgeladen sein.

Wie für eine Smartwatch üblich, lassen sich diverse Sportarten (über 100) tracken. Beim Laufen, Gehen, Radfahren, Schwimmen sowie auf dem Rudergerät oder Crosstrainer gibt es eine automatische Erkennung. Für Outdooraktivitäten mit GPS wird für eine verbesserte Präzision mit zwei Frequenzen unterstützt. Neu ist die Kombination mit RTO-Daten (Real-Time Orbit).

Zum Tracking sind verschiedene Sensoren verbaut. Darunter ein 8-Kanal-Herzfrequenzsensor, ein 16-Kanal-Blutsauerstoffsensor, ein Handgelenk-Temperatursensor und ein EKG-Sensor (CE-zertifiziert mit Ein-Kanal). Letzterer soll Zustände wie Vorhofflimmern, Sinusrhythmus, hohe oder niedrige Herzfrequenz sowie extreme Herzrhythmusstörungen erkennen.

Diese Konfiguration soll die präzise Erfassung physiologischer Veränderungen, anhand verschiedener Indikatoren erlauben. Zur Herzfrequenz-Überwachung kommt ein optimierter PPG-Sensor mit Mehrkanal-Architektur zum Einsatz, um Genauigkeit und Erkennungsgeschwindigkeit zu verbessern.

Die Daten fließen auch in die Schlafüberwachung ein. Erfasst werden Kennzahlen wie Einschlaf- und Aufwachzeit, Gesamtschlafdauer, Phasen des Tief-, REM- und Leichtschlafs, Herzfrequenz im Schlaf sowie Atemfrequenz. Die Daten fließen in einen Index zur Schlafqualität ein. Auch ein tägliches Nickerchen soll (ab 20 Minuten) zuverlässig erkannt werden.

Die Oppo Watch X ist in den Farben Misty Titanium sowie Obsidian Black erhältlich. Kostenpunkt: 429 Euro.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Read Entire Article