Oppo Find X9 Ultra vorgestellt: Erstes Ultra-Flaggschiff von Oppo landet in Deutschland

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Während es bei OnePlus in Europa eher ruhig wurde, fährt Oppo größere Geschütze auf und hat mit dem Oppo Find X9 Ultra erstmals eines seiner Ultra-Flaggschiffe hierzulande veröffentlicht. Im Fokus des Smartphones steht dessen Hasselblad-Kamera.

Unter der Haube des Find X9 Ultra werkelt mit dem Snapdragon 8 Elite Gen 5 der aktuelle, im 3-nm-Verfahren gefertigte, Flaggschiff-Prozessor aus dem Hause Qualcomm. Zur Seite stehen dem Flaggschiff-Modell 12 bzw. 16 GB Arbeitsspeicher (LPDDR5X) sowie 512 GB bzw. 1 TB Speicherplatz (UFS 4.1). In Sachen Konnektivität bietet man Wi-Fi 7 sowie Bluetooth 6.0. Verbaut sind zwei SIM-Slots.

Das 6,82 Zoll (ca. 17 cm) große LTPO-Display setzt auf eine QHD+-Auflösung (3186 x 1440 Pixel, 510 PPI) und eine Spitzenhelligkeit von bis zu 3600 Nits. Während es in der typischen Nutzung 800 Nits sind, kann das Panel mit 1 Nit auch sehr dunkel werden. Unter 70 Nits unterstützt man 2160 Hz PWM Dimming, über 70 Nits ist es DC Dimming. Die dynamische Bildwiederholrate liegt bei maximal 144 Hz, wobei diese sicherlich – wie bei anderen Smartphones – nur bei einigen Games zum Tragen kommt. Ab Werk setzt das Smartphone auf Android 16 mit Oppos ColorOS-Oberfläche. Für fünf Jahre soll es Android-Updates geben, während man Sicherheitspatches für sechs Jahre lang in Aussicht stellt.

Oppo setzt bei seinem Ultra-Modell auf ein Penta-Kamera-Gespann, um vor allem im Bereich Fotografie sowie Videografie zu punkten. Mit im Gepäck ist wieder eine Kooperation mit dem Kamerahersteller Hasselblad. Zwei der vier Sensoren setzen auf einen Sensor mit 200 Megapixeln, zwei weitere Linsen sind mit 50-Megapixel-Sensoren bestückt. Allesamt sollen diese, so Oppo, lichtstärker ausfallen als im Vorgängermodell. Laut Oppo können alle Linsen 4K-Videoaufnahmen in Dolby Vision aufnehmen. Die beiden 200-Megapixel-Sensoren gar mit 120 FPS. Zudem sind 8K-Videos mit 30 FPS möglich. Unterstützt wird O-Log2 sowie eine LUT-Vorschau in Echtzeit sowie die Burn-in-Möglichkeit für LUT.

Die Hauptkamera (23 mm) setzt auf besagten 200-Megapixel-Sensor. Zum Einsatz kommt der LYTIA-901 von Sony mit 1/1.12 Zoll und einer Blende von f/1.5. Man geht hier überraschenderweise weg vom 1-Zoll-Hauptsensor des Vorgängers. Der Sensor soll, so Oppo, dennoch die gleiche Lichtstärke bieten, wie der 1-Zoll-Sensor vom Find X8 Ultra. Bei der Ultraweitwinkelkamera (14 mm) kommt ein Sensor mit 50 Megapixeln zum Einsatz. Abermals greift man hier mit dem LYT-600 auf einen Sony-Sensor ((1/1.95 Zoll, f/2.0) und setzt auf einen Autofokus.

Gleich zwei Tele-Linsen gibt es. Während der dreifach-Zoom (70 mm) 200 Megapixel (OV52A, 1/1.28 Zoll, f/2.2) anbietet und als Portrait-Optik dient, setzt der optische, zehnfache Zoom (230 mm) auf einen Sensor mit 50 Megapixeln (Samsung ISOCELL JNL, 1/2.75 Zoll, f/3.5) und Quintuple-Prisma-Periskop-Optik und Sensor-Shift-Stabilisierung.

Zum Einsatz kommt zudem ein True-Color-System (95 Grad Sichtfeld, f/2.4): Der Weißabgleich wird für eine natürliche Farbwiedergabe über einen dedizierten Multispektralsensor durchgeführt. Soll neben Fotos jetzt auch für Motion Fotos sowie Videoaufnahmen funktionieren und wesentlich weniger Energieverbrauch aufweisen als beim Vorgängermodell.

Als optionales Zubehör stehen mit dem Hasselblad-Earth-Explorer-Kit ein Kamera-Grip mit Auslösetaste und Drehrad zur Verfügung sowie ein Teleconverter (300 mm), welcher direkt auf die Dreifach-Tele-Linse mit 200 Megapixeln montiert wird, um einen 13-fachen optischen Zoom zu erreichen. Außerdem: Auf der Vorderseite gibt es eine Frontkamera (21 mm) mit 50 Megapixeln und Autofokus. Grundlage hierfür ist das Samsung ISOCELL JN5 (1/2.75 Zoll, f/2.4)

Ansonsten: Der Akku fällt mit 7050 mAh üppig aus. Aufgeladen werden kann per USB-C (3.2 Gen1) über den proprietären Ladestandard mit 100 Watt (SuperVOOC), kabellos liegt die Ladeleistung bei 50 Watt (AirVOOC). Es gibt weiterhin keinen verbauten Magneten – der steckt weiterhin im optionalen Zubehör. Oppo hat sich diverse IP-Zertifizierungen (IP66, IP68 sowie IP69) bescheinigen lassen. Beim Fingerabdruckscanner setzt man auf Ultraschall-Technologie.

Das Oppo Find X9 Ultra schlägt in der Einstiegskonfiguration 12 GB RAM + 512 GB Speicherplatz mit 1699 Euro zu Buche. Die große 1-TB-Version (mit 16 GB Arbeitsspeicher) lässt man sich wiederum YYYY Euro kosten. Wahlweise gibt es die Farben Tundra Umber sowie Canyon Orange. Bei der Rückseite setzt man beim schwarzen Modell übrigens auf veganes Leder, während die orangene Variante auf einen Glasfaser-Verbundstoff setzt.

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