
Opera Neon bekommt ein Update. Der Browser kann jetzt als MCP-Server arbeiten. MCP steht für Model Context Protocol. Heißt: KI-Dienste, die MCP sprechen, können direkt auf die laufende Neon-Sitzung zugreifen, den aktuellen Webkontext auslesen und Aufgaben im Browser ausführen. Die KI kommt damit quasi direkt an Tabs, Inhalte und Sessions, ohne dass per Hand Screenshots oder Text hin- und hergeschoben werden müssen.
Wer etwa mit Claude Code an einer Webanwendung sitzt und parallel Dokumentation, Beispiele oder ein Dashboard in Neon offen hat, musste den Kontext bisher selbst rübertragen. Mit den neuen MCP Connectors kann Claude Code diese Infos direkt aus Neon ziehen, Tabs lesen, Seiten analysieren, Screenshots anfertigen und darauf basierend planen oder Code schreiben. Auf Wunsch kann Claude Code Neon auch zum Testen der gerade entwickelten Webapp nutzen, inklusive Navigation und Interaktion, ohne dass jeder Klick beschrieben werden muss.
Die Anbindung der KI-Dienste läuft über das MCP Symbol oben rechts in Neon. Dort lässt sich die Option für KI?Verbindungen aktivieren. Danach stehen vordefinierte Presets für bestimmte Clients oder eine freie Konfiguration für eigene MCP-Clients zur Verfügung. Bei Presets wie Claude Code führt ein Setup Dialog durch den Prozess. Wichtig ist, dass die angezeigte Authentifizierungsadresse in Neon selbst geöffnet wird. Falls ein anderes System den Standardbrowser gekapert hat, muss die URL per Hand in einen Neon Tab kopiert werden. Wer sich für das Ganze interessiert, findet hier weitere Beispiele.
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2 weeks ago
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