
Wer auf OpenVPN setzt, kann ab sofort Version 2.7.0 herunterladen. Die Entwickler haben an diversen Stellen nachgebessert. Eine der Neuerungen betrifft den Server-Bereich, wo nun Multi-Socket-Support Einzug hält. Das ermöglicht euch das Verwalten mehrerer Adressen, Ports und Protokolle innerhalb einer einzigen Server-Instanz. Auch die Client-Unterstützung für DNS-Optionen wurde verbessert, was Implementierungen für Linux, BSD und macOS im Standardpaket betrifft.
Für Windows-Nutzer gibt es eine neue Client-Implementierung, die Funktionen wie Split DNS und DNSSEC mitbringt. Zudem werden Netzwerkadapter unter Windows jetzt bei Bedarf generiert und der automatische Dienst läuft mit eingeschränkten Rechten. Wichtig ist hierbei der Hinweis, dass die Unterstützung für den Wintun-Treiber entfernt wurde. Standardmäßig kommt nun win-dco zum Einsatz, der auch den Server-Modus unterstützt, während tap-windows6 als Fallback-Lösung fungiert.
Unter der Haube unterstützt das Release das neue ovpn DCO Linux-Kernel-Modul, das in künftigen Kernel-Versionen enthalten sein wird. Praktisch dürfte die clientseitige Unterstützung für die PUSH_UPDATE-Nachricht sein. Damit können Server Updates zu Routing- oder DNS-Konfigurationen senden, ohne dass ein Reconnect nötig wird. Die MSI-Installer für Windows stehen im Community-Downloadbereich bereit, Linux-Pakete wie gewohnt über die entsprechenden Repositories.
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3 weeks ago
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