OpenAI wirft dem Konkurrenten Deepseek vor, seine KI-Modelle mit OpenAI-Daten trainiert zu haben
picture alliance / ZUMAPRESS.com | Faisal Bashir
OpenAI wirft Deepseek vor, seine Modelle mit OpenAI-Daten trainiert zu haben.
Das US-Unternehmen soll im vergangenen Jahr Konten blockiert haben, die angeblich von Deepseek stammen.
Deepseek hat diese Woche für großes Aufsehen gesorgt mit dem Versprechen, mit geringeren Kosten und weniger leistungsfähigen Chips mit der Silicon Valley konkurrieren zu können. Und das hatte Folgen für KI-Tech-Titel an der Börse.
OpenAI behauptet, Beweise dafür zu haben, dass der chinesische Konkurrent Deepseek OpenAI-Modelle verwendet hat, um seine eigenen Modelle zu trainieren. Das geht aus einem Bericht der „Financial Times“ (FT) hervor. Laut OpenAI soll das US-Unternehmen bereits im vergangenen Jahr Konten untersucht und blockiert haben, von denen es annahm, dass sie von Deepseek stammten und die ChatGPT-Modelle „destillierten“.
Bei „Destillation“ verwenden Softwareentwickler größere Sprachmodelle, um die Leistung kleinerer Modelle zu verbessern. Eigene KI-Modelle durch Destillation auf Grundlage von OpenAI-Produkten aufzubauen, verstößt gegen die Nutzungsbedingungen von OpenAI.
Dass ein Start-up aus China sein KI-Modell im Vergleich zur Konkurrenz weitaus günstiger trainierte, löste einen Kursrutsch in den USA aus. Panische Anleger hatten den Börsenwert des Chip-Konzerns Nvidia am Montag um fast 600 Milliarden Dollar einbrechen lassen, das entspricht einem Minus von rund 17 Prozent. Am Dienstag konnte der KI-Chipspezialist mit einem vorbörslichen Plus von rund drei Prozent zumindest den Negativ-Trend wieder umkehren.
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mit Material der DPA/aa
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