Samsung Display hat in dieser Woche etwas ausführlicher über sein neuestes OLED-Panel mit der Bezeichnung M16 gesprochen. Es wird unter anderem in den kommenden Smartphones der Reihe Galaxy S27 stecken. Beachtlich: Der Zulieferer nennt Spitzenhelligkeiten von bis zu 10.000 Nits. Gleichzeitig soll die Effizienz in einigen Szenarien 30 % höher sein als beim direkten Vorgängermodell M14 - ein M15 hat man übersprungen.
Die Helligkeitssteigerungen hat Samsung Display durch einen Verzicht auf Polarisationstechnik sowie neue Materialien erreicht. Gegenüber Partnern führte man die Panels vor. Ein Referenzmodell mit 6,9 Zoll und einer Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln arbeitete zudem mit einer variablen Bildwiederholrate von 1 bis 165 Hz und PWM-Dimming mit 3.300 Hz zur Reduzierung von Flimmern.
Die erwähnten 10.000 Nits erreicht das M16-OLED-Panel aber natürlich nicht auf der vollen Fläche, sondern in einem 1-%-Fenster. Der Fullscreen-Modus kommt bei der HDR-Darstellung aber immer noch auf beachtliche 2.800 Nits. Behaltet im Kopf, dass die M-Bildschirme von Samsung Display nur für Smartphones gedacht sind. Die Pendants für Tablets und Notebooks können zwar von ähnlichen Techniken profitieren, sind aber abweichend einsortiert. Und Smart-TVs und Monitore setzen auf QD-OLED-Technik, fallen also nochmal aus der Reihe.
Laut Samsung Display wird das hauseigene M16-Panel auch im kommenden iQOO 16 von Vivo verwendet. Nützt uns auf dem dt. Markt aber wenig.
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1 month ago
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