
Wenn ihr Dateien oder Fotos in der iCloud so teilen solltet, dass jede Person mit dem Link darauf zugreifen kann, verliert ihr den Schutz der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Es ist ein öffentlicher Link, jeder kann drauf zugreifen, schon immer. So weit nichts Neues.
In einem Support-Dokument kündigt Apple nun an, solche geteilten Inhalte künftig (ab den Systemversionen 27.3) auf sogenannte schädliche Inhalte zu scannen. Der Konzern behält sich demnach das Recht vor, entsprechende Dateien zu verschieben, den Upload abzulehnen, Daten zu verändern oder komplett zu löschen. Quasi der Überprüfungsvorgang, den mittlerweile mehrere große Anbieter (MS, Google, etc.) durchziehen. Apples Support-Dokument definiert nicht, was „schädliche Inhalte“ sind, aber sicher interessiert sich Apple nicht für eine Handvoll geteilter MP3-Dateien.
Wer erwischt wird, riskiert theoretisch sogar eine Kontosperre. Apple könnte betroffene Apple-Accounts lahmlegen und verknüpfte E-Mail-Adressen sowie Telefonnummern für Neuanmeldungen sperren. Reicht das nicht aus, landen Fälle direkt bei den zuständigen Ermittlungsbehörden.
Die Regelung betrifft nicht nur das iPhone. Neben iOS 27.3 greift die Überprüfung nämlich auch auf iPadOS 27.3, macOS 27.3 und visionOS 27.3. Mit der finalen Verteilung der Updates an alle Geräte plant Apple im Dezember.
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10 hours ago
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