
Der Rechnungshof von Berlin hat sich erneut die finanzielle Lage des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) angesehen und einen entsprechenden Beratungsbericht an den Senat und das Abgeordnetenhaus geschickt. Während die generelle Ansage weiterhin „Sparen“ lautet, dürften vor allem die Vorschläge zur Einnahmenerzielung für Diskussionen bei Zuschauern sorgen. Die Prüfer regen nämlich an, die Werbeschraube wieder etwas zu lockern.
Konkret geht es darum, dass der Gesetzgeber prüfen soll, wie sich das Programm wieder stärker durch Werbeeinnahmen finanzieren lässt. Hintergrund ist der aktuelle rbb-Staatsvertrag, der den Umfang der erlaubten Hörfunkwerbung reduziert hatte. Das führte, wenig überraschend, zu spürbaren Einnahmeverlusten beim Sender. Der Rechnungshof stellt nun zur Debatte, ob man hier nicht gegensteuern sollte.
Noch spannender ist der Blick in die digitale Sparte. Der Bericht wirft die Frage auf, ob das bestehende Werbeverbot für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Streamingdiensten, also den Mediatheken, und auf Plattformen noch zeitgemäß ist oder gelockert werden könnte. Ziel der Übung ist klar: Die finanzielle Leistungsfähigkeit des rbb soll gestärkt werden, ohne dass man sich allein auf Einsparungen oder den Rundfunkbeitrag verlässt. Wer die Details nachlesen will, findet den Bericht online beim Rechnungshof.
Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf gelangt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

1 day ago
2


