
Bestehende Alternativen scheinen den grünen Politikern in Brüssel nicht auszureichen. In einem offenen Brief an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen wird Tacheles geredet. Der aktuelle Grok-Skandal sorgt da wohl für ordentlich Zündstoff. Dabei geht es um eine Flut an KI-generierten Bildern, die illegalen Inhalt wie Darstellungen von Kindesmissbrauch und sexualisierte Gewalt gegen Frauen zeigen.
Das Ganze wird als Schande bezeichnet und das Verhalten der Plattform als undenkbar eingestuft. Millionen Nutzer in Europa sitzen laut der Politiker quasi auf X fest, weil echte Alternativen fehlen und ein einfacher Umzug der eigenen Daten samt der dort aufgebauten Verbindungen kaum möglich ist. Nicht, dass es jedem freistünde, sich eine andere Social-Media-Heimat zu suchen, beispielsweise bei Mastodon.
Die Forderung: Es braucht Unterstützung für europäische Alternativen zu den dominierenden US-Plattformen. Die EU-Kommission und nationale Regierungen sollen private Initiativen fördern, die hier Innovationen vorantreiben. Ein wichtiger Punkt ist dabei die Datenportabilität. Die Last darf nicht beim Nutzer liegen, sondern muss bei den Gatekeepern verortet sein. Wer wechseln will, soll seine Inhalte und Daten problemlos mitnehmen können, um nicht in einem geschlossenen System gefangen zu sein.
Und da fällt mir auch noch Eurosky ein, die diesen Monat starten wollen. Eurosky, eine niederländische Stiftung, entwickelt eine europäische Alternative zu den sozialen Medien und Webdiensten der Big-Tech-Unternehmen, die sich auf Innovation, Wahlfreiheit für Nutzer und offene Standards konzentriert. Mal schauen, was da passiert.
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1 month ago
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