O2 zieht den Stecker: Das Ende der MMS bei Telefónica

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Ein Klassiker der Mobilfunkgeschichte verabschiedet sich endgültig vom Markt. Auch Telefónica Deutschland hat angekündigt, den Dienst für den Versand und Empfang von MMS zum 1. Juli 2026 einzustellen. Damals war es eine Revolution, Fotos oder kurze Videos über das Mobilfunknetz zu jagen. Der Startschuss für den Multimedia Messaging Service fiel bei O2 im November 2002, lange bevor das iPhone den Markt umkrempelte. Inzwischen spielt die Technik im Alltag keine Rolle mehr, da Messenger und soziale Netzwerke den Dienst längst überflüssig gemacht haben.

Als direkter Nachfolger innerhalb der Standard-Nachrichten-App fungiert ohnehin RCS. Rich Communication Services bietet Gruppenchats und den Versand hochauflösender Medien ohne die früher üblichen Zusatzkosten pro Nachricht. Für die Nutzer ändert sich durch die Abschaltung im Sommer 2026 also praktisch nichts, da die meisten ohnehin auf datenbasierte Alternativen setzen. Wer bis dahin noch eine MMS verschickt, zahlt meist immer noch die gewohnt hohen Preise, während moderne Standards die Funktion längst effizienter übernehmen. Nach über zwei Jahrzehnten ist die Zeit der pixeligen Bildmitteilungen damit bei Telefónica endgültig abgelaufen.

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