O2 Telefónica baut Netzkapazitäten an Bahnstrecken aus

4 months ago 6

O2 Telefónica aktiviert zusätzliche Netzkapazitäten an 10.000 Mobilfunkstandorten, wie der Mobilfunkanbieter mitgeteilt hat. Dabei ging es besonders um Optimierungen an Bahnstrecken. An mehr als 28.000 Schienenkilometern habe man daher zuletzt das Netz verbessern können. Auf mehr als 11.000 Kilometern davon gebe es jetzt erstmals LTE  (900 Megahertz) im Zug und an den Bereichen entlang der Schienen.

Möglich geworden ist dieser Ausbau durch eine Vereinbarung zwischen den Netzbetreibern und der für das Schienennetz verantwortlichen Deutsche Bahn InfraGO, die den Einsatz der 900-Megahertz-Frequenz näher an den Schienen erlaubt. Davon profitieren zum Beispiel Reisende auf der ICE-Strecke Berlin–Erfurt–München, zwischen Köln und Frankfurt oder im Regionalverkehr von Lübeck bis Flensburg.

Das bisherige Problem: Die 900-Megahertz-Frequenz liegt unmittelbar benachbart zum Band des GSM-R-Bahnfunks und konnte deswegen bislang nicht in Schienennähe aktiviert werden. Mit erfolgreichem Abschluss des Förderprogramms des ehemaligen Bundesministeriums für Digitales und Verkehr zur Umrüstung der Zugfunkgeräte auf störfeste GSM-R-Module konnten jedoch inzwischen mit der DB-InfraGO gelockerte Vorgaben vereinbart werden.

O2 Telefónica hat als Reaktion rund 2.000 Mobilfunkstandorte mit neuer Hardware ausgestattet, sodass diese mit LTE (4G) auf 900 Megahertz funken. In diesem Zuge hat das Unternehmen direkt auch den 5G-Standard vor Ort aufgerüstet. Weitere 8.000 Standorte erhielten per Fernwartung Software-Updates zur Aktivierung von LTE900.

Darüber hinaus erprobt O2 Telefónica im Rahmen des Projekts „Gigabit Innovation Track“ (GINT XT), wie mehr Kapazität und höhere Surfgeschwindigkeiten entlang der Bahnstrecken bereitgestellt werden könnten.

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