Nvidia soll eigentlich für 2026 einen Refresh seiner Grafikkarten GeForce RTX 50 geplant haben. Primär wollte man den VRAM erhöhen. Gerüchten zufolge ist z. B. eine GeForce RTX 5080 mit 24 GByte GDDR7-VRAM geplant gewesen. Doch dann kam die Speicherkrise und die Preise explodierten. Die eigentlich für die CES 2026 erwartete Ankündigung blieb aus. Inzwischen ist offenbar klar, dass die eigentlich geplanten GeForce RTX 50 zumindest 2025 nicht mehr auf den Markt kommen werden.
In der Gerüchteküche hatte es da monatelang ein Hin und Her gegeben. Erst hieß es, die GeForce RTX 50 Super seien gänzlich gestrichen worden, dann war vielmehr von einer Verschiebung die Rede. Mittlerweile geht man dann doch von dem Aus der geplanten Grafikkarten aus. Offenbar wäre es einfach im aktuellen Marktumfeld nicht möglich gewesen, den Super-Refresh zu vertretbaren Preisen auf den Markt zu bringen. Kleine Einschränkung: 2026 soll es keine Super-Neuauflagen der GeForce RTX 50 geben. 2027 wäre das theoretisch noch verspätet möglich.
Parallel soll Nvidia nämlich die Veröffentlichung der Nachfolgemodelle, der GeForce RTX 60, verschoben haben. Seien diese ursprünglich für die zweite Jahreshälfte 2027 eingeplant gewesen, so werden diese laut Quellen von The Information jetzt erst 2028 veröffentlicht. Auch jene Verschiebung soll mit der Speicherkrise zusammenhängen, da Nvidia wohl hofft, auf diese Weise auf der sicheren Seite zu sein.
Die schlechten Nachrichten für Gamer reißen aber nicht ab. Parallel heißt es, dass Nvidia aktuell die Produktion seiner Gaming-GPUs gedrosselt habe. Das klingt realistisch, denn viele Grafikkarten, die vorher gut zu bekommen gewesen waren, sind entweder kaum lieferbar oder deutlich teurer geworden – etwa die GeForce RTX 5070 Ti mit 16 GByte VRAM, die inzwischen Preise erreicht, für welche vorher die GeForce RTX 5080 zu haben gewesen ist. Nvidia soll seine Kapazitäten lieber auf die noch lukrativeren KI-Chips umgestellt haben.
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