
4a und 4a Pro in Pink bzw. Metallic Pink
Nothing führt seine Mittelklasse-Reihe mit zwei Modellen fort und hat Nachfolger der Vorjahresserie präsentiert: das Nothing (4a) sowie das Nothing (4a) Pro. Grundsätzlich treten die beiden Modelle direkt in die Fußstapfen der Vorgängermodelle. Neuerungen gibt es dennoch: So erhält das Phone (4a) jetzt ebenfalls eine Periskop-Linse und das Nothing (4a) Pro geht bei Design und Materialwahl einen anderen Weg.

4a (schwarz)
6,78 Zoll (ca. 17 cm) misst das AMOLED-Panel des Nothing Phone (4a), welches mit 1.5 K (1.224 x 2.720 Pixel bzw. 440 ppi) auflöst. Es unterstützt eine adaptive Bildwiederholrate zwischen 30 und 120 Hz. Nothing beziffert die Spitzenhelligkeit mit 4.500 Nits, wobei die typische Helligkeit 800 Nits beträgt.

(4a)
Das Pro-Modell dieses Jahres ist mit einem 6,83 Zoll (ca. 17 cm) großen AMOLED-Display ausgestattet. Die Auflösung fällt ähnlich aus und liegt ebenfalls im 1.5K-Bereich (1.260 x 2.800 Pixel, 450 ppi). Die adaptive Bildwiederholrate fällt aber mit bis zu 30 bis 144 Hz höher aus. Ebenso steigert sich die Peak-Helligkeit auf 5.000 Nits. Die typische Helligkeit wird hier aber ebenfalls mit 800 Nits angegeben.

(4a) Pro
Unter der Haube des Phone (4a) werkelt der Snapdragon 7s Gen 4. Der im 4-nm-Verfahren gefertigte Chip liefert acht Kerne mit bis zu 2,7 GHz Takt und ist für lokale KI-Anwendungen gemacht. Zur Seite stehen 8 bzw. 12 GB Arbeitsspeicher (LPDDR4X) sowie wahlweise 128 oder 256 GB Speicherplatz (UFS 3.1).
Beim Phone (4a) Pro ist es wiederum der größere Bruder, der Snapdragon 7 Gen 4. Der ist ebenfalls im 4-nm-Verfahren gefertigt, taktet aber mit bis zu 2,8 GHz. Zudem kommt schnellerer Arbeitsspeicher mit LPDDR5X zum Einsatz. Die auswählbaren Varianten sind in ihrer Ausstattung mit Speicher sowie RAM identisch. Als Gehäuse gibt es hier ein Aluminium-Unibody-Design, welches dezenter ausfällt als bisherige Nothing-Modelle. (Beim (4a) ist es Glas mit einigen Aluminium-Akzenten).

4a (blau)
Nothing setzt jetzt auch beim günstigeren Phone (4a) auf ein Triple-Kamera-Setup aus Ultraweitwinkellinse, Hauptlinse sowie dedizierter Telelinse. Als Hauptsensor dient der Samsung GN9 mit 50-Megapixel-Auflösung und optischer sowie elektronischer Bildstabilisierung (f/1.88) sowie Autofokus. Die Ultraweitwinkellinse ist mit einem 8-Megapixel-Sensor aus dem Hause Sony bestückt (IMX355, f/2.2) und bietet ein Sichtfeld von 120 Grad. Bei der Periskop-Linse (Tetraprisma) setzt man abermals auf einen 50-Megapixel-Sensor mit Autofokus-Unterstützung, den Samsung JN5 (f/2.88; OIS/EIS). Hier bietet man 3,5-fachen optischen Zoom bei einem Äquivalent von 80 mm Brennweite, ebenfalls optisch stabilisiert. Ein bis zu 70-facher Zoom soll sich so realisieren lassen. Der Sensor ist identisch zu jenem im Nothing Phone (3) – bei wesentlich weniger Platzbedarf. Videoinhalte lassen sich bei einer 4K-Auflösung mit bis zu 30 FPS aufnehmen, für Fotos unterstützt man UltraXDR. Auf der Front setzt man auf einen 32-Megapixel-Sensor mit 89 Grad Sichtfeld (f/2.2, Samsung KD1).

(4a) Pro silber
Das Triple-Kamera-Setup beim Pro-Modell setzt auf einen anderen Sensor bei der Hauptlinse. Hier kommt ein Sony LYT-700C (f/1.88), ebenfalls mit 50-Megapixel-Auflösung, zum Einsatz. Der Autofokus soll aber schneller sein als im (4a). Alle übrigen Linsen sowie deren Sensor-Spezifikationen, einschließlich der Periskop-Telelinse, sind identisch, nur mit schnellerer Verarbeitung (und Shutter Speed). Der Zoom soll dank besserem Image Signal Processor (ISP) zudem bis zu 140-fach sein. Das Pro-Modell kann zudem 4K-Inhalte auch in XDR mit 3o FPS aufnehmen, das ist beim (4a) auf HD-Qualität limitiert.
Ansonsten? Nothing setzt beim (4a) auf eine Glyph Bar aus sechs Quadraten mit 63 Mini-LEDs (mit einer Helligkeit von bis zu 3500 Nits), um z. B. den Status von Lieferungen oder auch Timern zu tracken. Außerdem mit dabei: ein Recording-Licht. Beim Pro-Modell gibt es eine Glyph-Matrix, welche aber mit 137 LEDs spartanischer anmutet als im Phone (3). Letzteres bietet nämlich stattdessen 489 LEDs. Die LEDs können Symbole sowie Muster anzeigen und leuchten mit bis zu 3.000 Nits.
Beide neu vorgestellten Smartphones erscheinen mit Nothing OS 4.1 auf Basis von Android 16, mit dem Nothing-UI-Überzug sowie Nothing-eigenen Funktionen wie dem Essential Hub. Nothing gewährt drei Jahre lang OS-Updates und garantiert für sechs Jahre Sicherheitspatches. Ebenso wird der 5.080 mAh große Akku beider Modelle mit bis zu 50 Watt kabelgebunden aufgeladen, während man beim Pro-Modell kabelgebundenes Reverse-Charging mit 7,5 Watt anbietet. Drahtloses Laden unterstützen beide Modelle nicht. Weitere Unterscheidung: Dual-Sim bieten beide Geräte der (4a)-Reihe an, aber nur das Pro-Modell unterstützt eSIM.

4a (weiß)
Beide Smartphones fallen etwas teurer aus als die Vorgänger zum Launch im Vorjahr: Das Nothing Phone (4a) ist in den Farben Weiß, Schwarz sowie Blau und Pink ab dem 13. März erhältlich. Vorbestellbar ist es aber bereits ab dem 5. März. Die Basisversion mit 8 GB RAM und 128 GB Speicherplatz schlägt mit 349 Euro zu Buche. Amazon-exklusiv ist ein Modell mit 256 GB, aber identischem 8-GB-Arbeitsspeicher, für 389 Euro. Ansonsten ist auch eine Version mit 12+256 GB für 429 Euro erhältlich.

4a Pro (schwarz)
Das Nothing Phone (4a) Pro wiederum startet mit 8+128 GB für 479 Euro. Das große Modell mit 12+256 GB wandert für 549 Euro über den virtuellen Ladentresen. Als Farben sind hier Schwarz, Silber sowie Metallic-Pink erhältlich. Vorbesteller müssen sich bis zum 13. März gedulden, erhalten das Gerät aber zum Preis der kleinen Speichervariante, während die tatsächliche Verfügbarkeit dann zum 27. März gegeben ist.
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