Neues Dashboard macht Speicherprojekte in der EU transparent

10 months ago 9

Die Europäische Kommission hat ein Instrument zur Überwachung der Energiespeicher-Infrastruktur eingeführt. Das „European Energy Storage Inventory“ ermöglicht einen umfassenden Überblick über sämtliche Energiespeicherprojekte in Europa – von der Planungsphase bis zum laufenden Betrieb.

Deutschland nimmt bei der Entwicklung von Energiespeichern eine Vorreiterrolle ein. Mit 472 registrierten Projekten führt die Bundesrepublik die europäische Statistik an. Großbritannien folgt mit 455 Projekten auf dem zweiten Platz, während Spanien mit 147 und Italien mit 112 Projekten die weiteren Positionen belegen, so das pv-magazine.

Das neue Dashboard erfasst insgesamt 32 europäische Länder und kategorisiert die Projekte nach verschiedenen Kriterien. Die Plattform unterscheidet zwischen aktiven Anlagen, genehmigten Vorhaben, Projekten in der Bauphase und angekündigten Initiativen. Die derzeit 905 operativen Speicheranlagen erreichen eine Gesamtleistung von 66 Gigawatt. Parallel befinden sich 147 weitere Projekte im Bau, während 601 Speicher bereits angekündigt wurden.

Das System unterscheidet zwischen elektrochemischen, thermischen, chemischen und mechanischen Speicherlösungen. Im Detail werden verschiedene Technologien aufgeführt, darunter Lithium-Ionen-Batterien, Salzschmelze-Speicher, Power-to-Gas-Anlagen, Redox-Flow-Batterien sowie Wärme- und Pumpspeicherkraftwerke.

Eine interaktive Kartenfunktion ergänzt das Informationsangebot. Nutzer können Projekte nach geografischer Lage, eingesetzter Technologie und aktuellem Status filtern. Die Datengrundlage des Inventars speist sich laut Bericht aus öffentlich zugänglichen Quellen sowie Erhebungen des Beratungsunternehmens Wood Mackenzie.

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