
Es gibt (für mich überraschende) Neuigkeiten aus Frankreich, die für Nutzer von Gaming-Hardware und Videospielen relevant sein dürften. Nacon hat die Zahlungsunfähigkeit festgestellt und ein gerichtliches Sanierungsverfahren beim Handelsgericht in Lille beantragt. Das Unternehmen ist eine Tochtergesellschaft der Bigben-Gruppe und bekommt deren finanzielle Probleme nun direkt zu spüren. Der Mutterkonzern Bigben Interactive konnte kürzlich eine Anleihe nicht bedienen, da Banken die Unterstützung verweigerten. Diese Situation schlägt nun auf die Tochter durch, da die verfügbaren Mittel nicht mehr ausreichen, um laufende Rechnungen zu begleichen.
Der Handel mit Nacon-Aktien war bereits ausgesetzt und bleibt es auch bis auf Weiteres. Man strebt nun eine Restrukturierung der Schulden unter gerichtlicher Aufsicht an. Das Ziel ist hierbei, den Geschäftsbetrieb weiterlaufen zu lassen und Arbeitsplätze zu erhalten. Das französische Recht sieht hierfür einen Zeitraum vor, in dem Verbindlichkeiten eingefroren werden, um einen Plan für den Fortbestand zu erarbeiten. Anfang März wird das Gericht über die Eröffnung des Verfahrens entscheiden. Bis dahin bleibt abzuwarten, ob und wie sich der Hersteller von Controllern und Publisher diverser Spiele aus dieser Lage befreien kann.
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1 week ago
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