
Der Deutsche Städtetag will Mähroboter in der Nacht bundesweit aus den Gärten verbannen. Die Kommunen verweisen auf verletzte Kleintiere, vor allem Igel geraten unter die Geräte, wenn es dunkel ist. Da scheinen also doch noch viele Geräte ohne entsprechende Schutzfunktionen im Einsatz zu sein.
Vizepräsidentin und Lüneburger Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch hat das Thema gegenüber der Funke Mediengruppe noch einmal deutlich gemacht. Es gehe um den Schutz von Igeln und anderen Tieren, die vor allem abends und nachts durch Gärten streifen. Viele Städte sind wohl inzwischen als eine Art Ersatzlebensraum für die Tiere, weil in der freien Natur immer mehr Flächen verschwinden. Wenn dann ausgerechnet in den Zeiten, in denen die Tiere unterwegs sind, die Mähroboter ihre Runden drehen, passt das aus Sicht der Kommunen nicht mehr zusammen.
Kalisch nimmt dabei nicht nur die Politik in die Pflicht, sondern auch die Hersteller. Die sollen technische Lösungen anbieten, die Tiere besser schützen oder den Nachtbetrieb von vornherein unattraktiv machen. Gleichzeitig verweist sie auf die Nutzer, die ihre Geräte oft sowieso per App oder Timer steuern. Wer will, kann die Dinger schon heute so einstellen, dass sie nur tagsüber laufen. Für mich eigentlich gängig, dass ich da nichts nachts laufen habe – gerade jetzt wandern hier auch Frösche und Kröten im Garten rum.
Einige Städte haben eigene Regeln und verbieten den nächtlichen Einsatz von Mährobotern wohl schon jetzt. Der Städtetag will das Thema aber aus der kommunalen Ecke holen und eine einheitliche Lösung über ein bundesweites Verbot erreichen. (via deutschlandfunk)
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