Motorradunfälle: Seltener, aber kostspieliger als PKW-Schäden

6 months ago 7

Foto von Ambitious Studio* | Rick Barrett auf Unsplash

Die aktuelle Auswertung der R+V Versicherung offenbart Einblicke in das Unfallgeschehen auf deutschen Straßen. Während die rund fünf Millionen Motorradfahrer in Deutschland seltener in Unfälle verwickelt sind als Autofahrer, fallen die durchschnittlichen Schadenssummen bei Zweiradunfällen deutlich höher aus.

Christian Hartrampf, Experte für Kfz-Versicherungen bei der R+V, präsentiert konkrete Zahlen: Während bei PKW-Haftpflichtschäden im Jahr 2024 durchschnittlich 5.000 Euro fällig wurden, belief sich die Schadenshöhe bei Motorradunfällen auf 7.000 Euro. Ein wesentlicher Grund für diese Diskrepanz liegt in der Art der Unfälle. Motorradfahrer verlieren laut ihr häufig die Kontrolle über ihre Maschinen, etwa durch Fehleinschätzungen in Kurven oder überhöhte Geschwindigkeit. Zudem fehlen bei Motorrädern die bei PKW üblichen Bagatellschäden wie Parkrempler, die den Durchschnittswert nach unten korrigieren würden.

Die Statistik zeigt auch: Von 1.000 Motorradhaltern meldeten nur sechs einen Haftpflichtschaden, während bei PKW-Fahrern 48 von 1.000 einen Unfall verzeichneten. Diese niedrigere Quote erklärt sich unter anderem durch die saisonale Nutzung der Motorräder, die vorwiegend in den Sommermonaten bewegt werden.

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