Am Wochenende wurden beim „Summer Game Fest“ und dem „Xbox Games Showcase“ etliche neue Videospiele angekündigt. Dabei hat das britische Entwicklungsstudio Ninja Theory „Senua“ gezeigt, einen Nachfolger im Hellblade-Universum. Das Spiel erscheint 2027, auch auf der Playstation 5, und soll mehr Gameplay-Mechaniken als die Vorgänger bieten. Wenige Tage zuvor fand in Taiwan die IT-Messe Computex statt. Dort haben Intel und Foxconn eine neue Kooperation für KI-Lösungen vereinbart. Die Zusammenarbeit der beiden Konzerne soll die Chiptechnologien Intels mit Foxconns Produktionskapazitäten und Expertise bei der Fertigung und dem Bau von Servern kombinieren. In Deutschland machen Direktvermarkter derweil an der Tür Druck zum Abschluss von Glasfaserverträgen, während selbst ernannte Experten den Glasfaserausbau gleichzeitig als Schwachsinn bezeichnen. Per Video erklären wir Hintergründe und Notwendigkeit des Glasfaserausbaus – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.
Es heißt schlicht „Senua“: Ninja Theory hat einen dritten Teil seiner „Hellblade“-Reihe vorgestellt. Das Action-Adventure schließt an „Senua's Saga: Hellblade 2“ an, das 2024 veröffentlicht wurde, und erscheint 2027 auf Xbox Series X/S, PC und der Playstation 5. Das Studio erklärte, warum das Spiel nicht „Hellblade 3“ heißt und was es von seinen Vorgängern unterscheidet. Der Name signalisiere einen neuen Spielansatz: mehr Gameplay-Mechaniken als bei den eher erlebnisorientierten Vorgängern. „Hellblade: Senua’s Sacrifice“ und „Senua’s Saga: Hellblade 2“ waren cineastisch inszenierte, sehr lineare Spielerlebnisse mit recht wenig Gameplay. In „Senua“ soll der Fokus ungefähr gleichmäßig auf Kampf, Erkundung und Rätsel verteilt sein: Ninja Theorys „Hellblade“-Reihe bekommt mit „Senua“ mehr Gameplay-Mechaniken.
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Im Rahmen der Computex haben Intel und Foxconn eine Zusammenarbeit für KI-Lösungen vereinbart. Der US-amerikanische Chiphersteller und der weltgrößte Elektronikhersteller aus Taiwan wollen gemeinsam die nächste Generation der KI-Infrastruktur und intelligenten Computing-Plattformen entwickeln und auf den Markt bringen. Dabei geht es unter anderem um neue Rackmount-Server für KI-Berechnungen und Edge-Systeme mit KI-Unterstützung. Die Kooperation dürfte eine Reaktion auf die Pläne der Tech-Konzerne Amazon, Google, Microsoft und Meta sein, in diesem Jahr hunderte Milliarden in das KI-Wettrüsten zu investieren. Die entsprechenden Aufträge sollen nun auch Intel und Foxconn zukommen: Intel und Foxconn arbeiten zusammen an der nächsten Generation von KI-Systemen.
DSL und Koaxkabel haben ausgedient – nicht weil sie heute nicht mehr funktionieren, sondern weil sie technisch am Ende sind. Höhere Geschwindigkeiten erfordern immer mehr dezentrale Technik, immer näher am Kunden, immer teurer. Die Glasfaser löst dieses Problem ein für alle Mal: weniger Störanfälligkeit, passive Infrastruktur, gigantische Reservebandbreite. Wer jetzt auf Glasfaser umsteigt, muss sich um die nächsten Jahrzehnte keine Gedanken mehr machen. Und wer noch keinen Anschluss hat: Ruhe bewahren und keine überstürzten Verträge an der Haustür unterschreiben. Weshalb der Glasfaserausbau technisch wie wirtschaftlich gesehen sinnvoll ist, ihr aber trotzdem keine Panik haben braucht, dass euch morgen die Verbindung gekappt wird, erklären wir im Video: Warum ihr (keine) Glasfaser braucht!
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Eigentlich sollte die Bot-Apokalypse für das Web erst nächstes Jahr stattfinden, allerdings sind die automatisierten Helfer ihrem Zeitplan voraus. Jetzt verkündet Matthew Prince, Chef des IT-Sicherheitsunternehmens Cloudflare, dass es im Netz aktuell mehr HTML-Traffic durch Bots gibt als durch echte Menschen. Cloudflare schützt die Infrastruktur und den Datenverkehr von Websites gegen Angriffe, kann also auf recht valide Daten zugreifen. Die Bot-Übernahme hat Prince eigentlich erst für Ende, dann für Anfang 2027 vorhergesagt. Er macht für die Planübererfüllung vor allem den Anstieg von „agentic traffic“ verantwortlich, das sind Abrufe durch KI-Agenten. Laut Cloudflare sind Bots aktuell für etwa 57 Prozent des HTML-Datenverkehrs verantwortlich: Bots übernehmen Internet früher als gedacht.
Die zuletzt hohen Kursverluste und Schwankungen auf dem Kryptomarkt erschüttern einer Umfrage zufolge nicht den Glauben der Privatanleger an Bitcoin und andere virtuelle Währungen. Nach dem alljährlichen internationalen „Crypto Survey“ des Beratungsunternehmens „Strategy&“ haben nur gut 17 Prozent der Anleger ihre Investments im Januar und Februar reduziert, als die Kryptowährungen besonders schnell an Wert verloren. Doch 20 Prozent erhöhten ihre Positionen sogar, und immerhin fast 36 Prozent verkauften zwar anfänglich, legten nach den Kursrutschen allerdings wieder nach. Nachdem Bitcoin im vergangenen Jahr ein Allzeithoch von über 115.000 US-Dollar erreicht hatte, fiel der Kurs zuletzt unter 61.000 Dollar. Doch das stört viele Anleger nicht: Krypto-Anleger glauben trotz Kursverlusten an hohe Gewinne.
Auch noch wichtig:
- Die MotoSync+-App dient eigentlich dazu, Motorola-Router zu steuern. Doch App-Probleme machen die Router teilweise sogar unbenutzbar. Offenbar ist die Server-Lizenz abgelaufen: Motorola-App streikt.
- Bloober arbeitet an einem Survival-Spiel, in dem man in die Rolle von Ro Laren schlüpft. Die übliche „Star Trek“-Ästhetik scheint abwesend: Ist das Action-Adventure „Shadow Frontier“ wirklich „Star Trek“?
- Ist ein Weg in die digitale Souveränität möglich? Langsam zeichnet sich ab, welche Ansätze wie ineinandergreifen könnten, um eine Wirkung zu entfalten, heißt es im Missing Link: Europa im Souveränitätsdreieck.
- Im Ukraine-Krieg werden Atomanlagen getroffen. Die IAEA spricht von einem besorgniserregenden Vorfall in der Tschernobyl-Zone: Anlage für Brennelemente bei Drohnenangriff auf Tschernobyl getroffen.
- Capcom hat auf dem Summer Game Fest ein Remake von „Resident Evil Code: Veronica“ angekündigt. „Resident Evil Veronica“ soll 2027 erscheinen: Capcom kündigt „Resident Evil Veronica“ an.
- Die Google Threat Intelligence Group warnt vor der Gruppe UNC3753. Die Angreifer geben sich vor Ort als IT-Techniker aus, um Daten per USB-Stick zu stehlen, warnt Google: Angreifer geben sich als IT-Techniker aus und betreten Büros.
- Ausgerechnet Microsoft setzt heute auf Open Source. Doch der Konzern verschenkt nichts – er verlagert nur die Maut in die Cloud, meint Moritz Förster in seinem Kommentar: Warum Microsoft jetzt auf Open Source setzt.
- Die Koalition einigt sich nach fast drei Monaten auf einen Nachfolger für Specht-Riemenschneider, schreibt die FAZ in einem Bericht: Neuer Bundesdatenschutzbeauftragter gefunden.
- James Camerons Technologiefirma Lightstorm Vision hat Stereotec erworben, einen deutschen Anbieter stereoskopischer Aufnahmetechnik: James Cameron erwirbt 3D-Filmtechnik aus Deutschland.
- Ein KI-Chatbot, der auch Opfern gehackter Instagram-Accounts helfen sollte, ermöglichte stattdessen, etliche Accounts zu hacken: Metas KI-Chatbot half beim Knacken zehntausender Instagram-Accounts.
(fds)



