Milliarden-Deal in Sicht? EQT prüft Verkauf von SUSE

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Der schwedische Investor EQT erwägt laut der Nachrichtenagentur Reuters, den Nürnberger Linux- und Open-Source-Spezialisten SUSE zu verkaufen. Eine Bewertung von bis zu 6 Milliarden US-Dollar steht im Raum – für ein Unternehmen, das gerade erst 2023 von der Börse genommen wurde.

Sollte der Deal tatsächlich zustande kommen, hätte sich der Wert von SUSE innerhalb von etwa drei Jahren schlicht verdoppelt. Berichten zufolge wurde bereits eine Investmentbank beauftragt, das Interesse potenzieller Käufer im privaten Sektor zu sondieren.

Was SUSE in diesem Marktumfeld interessant macht, ist wohl das Kerngeschäft selbst. Als historisch erster Anbieter von Enterprise-Linux-Distributionen stellt das Unternehmen internationalen Großkonzernen grundlegende Software-Infrastruktur für ihre Rechenzentren und Cloud-Umgebungen zur Verfügung. Genau diese Art von Infrastruktur ist gerade gefragt wie nie – moderne KI-Anwendungen benötigen im Hintergrund stabile und ausfallsichere Serverstrukturen. Open-Source-basierte Systeme wie die von SUSE spielen dabei eine zentrale Rolle. Und KI – das Thema wird uns mit Sicherheit noch eine halbe Ewigkeit begleiten.

SUSE gilt Marktbeobachtern als klarer Nutznießer des KI-Booms, auch wenn das Unternehmen selbst eher im Hintergrund agiert. Wie das alles ausgeht, ist noch völlig offen. Die Gespräche stecken in einem sehr frühen Stadium, und ob sich ein Käufer findet, der bereit ist, 6 Milliarden US-Dollar auf den Tisch zu legen, wird sich erst zeigen.

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