Microsoft will neuen KI-Chip Maia 300 ab 2027 im Gigawatt-Maßstab einsetzen

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Microsoft will seine KI-Chips Azure Maia ab 2027 im Umfang mehrerer Gigawatt einsetzen. Sie sollen das Hauptsystem für Inferenz in Produkten und Diensten des Konzerns werden, also für das Ausführen fertiger KI-Modelle, schreibt Manager Scott Guthrie im Firmenblog. Maia 200 läuft bereits in den USA, Europa und Australien, etwa für Microsoft Copilot. GitHub Copilot und Foundry folgen bis Jahresende. Der Chip führt OpenAI-, eigene MAI- und Open-Source-Modelle aus. Laut Microsoft liefert er etwa in Teams bis zu 1,7-mal mehr Token (Textbausteine) pro Watt als führende Grafikprozessoren (GPUs).

Maia 300 im Überblick: Laut Microsoft hat jeder Chip acht HBM4-Speicherstapel (schneller Arbeitsspeicher) mit zusammen 288 GB und 18 TB/s Bandbreite. Er ist auf 950 Watt ausgelegt. Bild: Microsoft

Der Nachfolger Maia 300 geht 2027 in den Einsatz und ist für lange Eingaben, schnelle Chats und Agenten-Aufgaben gebaut. Er soll 40 Prozent mehr Token pro Megawatt liefern als führende GPU-Systeme: Ein Serverschrank mit 96 Chips soll bis zu siebenmal so viele Token schaffen wie mit Maia 200. Details stehen im technischen Bericht, mehr folgt im November auf der Ignite 2026.

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